Eine Kassierin soll im Welser Welldorado 420.000 Euro unterschlagen haben. Wofür sie das Geld ausgab, weiß sie nicht mehr. Und auch sonst blieb viel unbeantwortet.
Am Dienstag startete der Prozess gegen die ehemalige Kassierin Regina Sch. (54), der vorgeworfen wird, rund 420.000 Euro an Eintrittsgeldern unterschlagen zu haben (es gilt die Unschuldsvermutung). Und sie gab Interessantes zu Protokoll. So könne sie sich nicht vorstellen, wie das Gutachten auf die fast 420.000 Euro kommt. Sie gehe von 150.000 Euro aus.
Zudem wisse sie nicht mehr, wofür sie das Geld ausgegeben habe. "Ich habe es verlebt", erklärte sie der Richterin Birgit Dunzendorfer. Kurios: Sch. gab zu, einmal 40.000 Euro ein Monat im Auto liegen gelassen zu haben, schließlich sei ihr das Geld gestohlen worden. Neben Sch. stehen noch eine Ex-Kollegin, sowie zwei Vorgesetzte vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, von den Unterschlagungen gewusst, aber zu spät reagiert zu haben.