Welpe mit sechs Beinen heitert Mobbing-Opfer auf

"Roo" hat zu viele Beine.
"Roo" hat zu viele Beine.picturedesk.com
Er ist nach einem Känguru benannt, weil er nur hopsen kann: Der Welpe "Roo" hat sechs Beine und eine ganz große Aufgabe im Leben.

Labrador-Mischlingsdame "Roo" ist anders, soviel steht fest. Sie wurde mit sechs Beinen geboren. Ihre beiden Vorderbeine sind nochmal geteilt, wodurch sie sie nicht richtig verwenden kann. Sie hopst, wenn sie sich fortbewegt. Deshalb auch der Name "Roo", vom englischen "Kangaroo" (Känguru) abgeleitet.

"Roo" hat durch ihre Behinderung zwar ein komisches Gangbild, aber keine Schmerzen. Ihre Züchter waren sich dennoch nicht sicher, ob sich so ein Hund überhaupt vermitteln lässt. Soviel sei verraten: Diese Geschichte hat ein Happy End.

Hilft Mobbing-Opfern

"Roo" konnte vermittelt werden, und zwar an den 15-jährigen Luke Salmon aus England. Er ist besonders, so wie sein Haustier. Luke hat nämlich starke Schuppenflechte und wird von Gleichaltrigen wegen seiner großen, rötlichen Flecken auf der Haut oft gemobbt und gehänselt.

In "Roo" verliebte sich Luke - der sie auf einer Vermittlungswebsite entdeckte - sofort Hals über Kopf. Seine Mama erzählt gegenüber "Metro", wie eng die beiden miteinander sind:

"Sie weichen einander niemals von der Seite und sie schläft sogar in seinem Bett. (…) Luke fühlt sich aufgrund seiner Krankheit oft wie ein Außenseiter, und nun hat er eine beste Freundin, die perfekt zu ihm passt. Ich denke, dass Roo Lukes Stress reduzieren kann, was gut für seine Haut ist."

Der kleine Hund hilft Luke - und bald beruht das vielleicht auf Gegenseitigkeit. Ein Tierarzt soll helfen, dass "Roo" sich auch als erwachsene Hündin mit ihrer Behinderung gut bewegen kann.

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