Welpe musste im Gepäckfach sterben

Auf einem Flug von Houston nach New York hatten Flugbegleiter einen Hundewelpen im Gepäckfach verstaut. Er ist tot.

Der Vorfall trug sich am Montag bei einem Flug der United Airlines zu. Die Besitzerin des zehn Monate alten Hundewelpen wollte gemeinsam mit ihren beiden Töchtern von Houston nach New York fliegen.

Das Flugpersonal verbot der Frau allerdings, ihre Französische Bulldogge mit an Bord zu nehmen. Die Flugbegleiter haben der Hundebesitzerin versichert, für die Sicherheit des Vierbeiners zu sorgen und ihn im Gepäckfach unter zu bringen. Schweren Herzens gab die Passagierin schließlich nach und glaubte dem Flugpersonal.

Bei der Landung in New York stellte sich allerdings heraus: Der kleine Vierbeiner ist auf dem dreistündigen Flug qualvoll erstickt.

Maggie Gremminger und June Lara befanden sich ebenfalls an Bord des Fluges. Beide Passagiere bekamen von dem tragischen Vorfall Wind und machen sich nun für die Familie des wehrlosen Schnauzers stark. "Mein Herz ist genauso wie das der Familie gebrochen, als wir bemerkten, dass er verstorben war."

"Die arme Familie hat 125 US-Dollar für den Mord an ihrem Hund bezahlt. Für das Leid und den Schmerz der Betroffenen gibt es absolut keine Entschuldigung. Heute habe ich meinen letzten Flug mit United Airlines unternommen", schreibt June Lara auf ihrer Facebook-Seite. Der Eintrag der entsetzten Passagierin wurde bereits über 121.000 Mal geteilt.

Auch Maggie Gremminger macht via Twitter ihrem Ärger Luft. "Ich möchte der Frau und ihrer Tochter helfen. Sie haben wegen einer United Flugbegleiterin ihren Hund verloren . Mein Herz ist gebrochen."

Die United Airlines stehen damit einmal mehr in der Kritik. Im vergangenen April hatte die Fluglinie einen Passagier aus einem überbuchten Flug geworfen. Zu dem Vorfall von Montag meinte die US-amerikanische Fluggesellschaft, dass man die volle Verantwortung übernehmen werden. Das macht den kleinen Papacito allerdings auch nicht mehr lebendig. Im Netz zeigen sich zahlreiche User solidarisch und kündigen an, United Airlines künftig zu meiden. (red)

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