Helle Aufregung Dienstagvormittag in der Messestadt Wels: Nach einem Arztbesuch war das Kind (3) einer Welser Familie plötzlich verschwunden. Polizisten und Eltern suchten panisch nach dem Knirps, der jedoch die ganze Zeit in Sicherheit war: Pascal stieg in einen Linienbus, fuhr zum Bahnhof. Dort schaute er sich die Züge an
Mutter Alexandra nahm ihren Knirps Dienstagvormittag zu einem Arzttermin in die Innenstadt mit. Die Ordination befindet sich am Welser Kaiser-Josef-Platz. Sie ging um 10.45 Uhr gemeinsam mit dem Buben aus dem Haus - und passte ganz kurz nicht auf! Plötzlich war der Sohnemann spurlos verschwunden. Sie dürfte nur einen ganz kurzen Augenblick abgelenkt gewesen sein, vermutet der Welser Polizeichef Klaus Hübner: Klein-Pascal stieg jedenfalls unbemerkt von seiner Mama in einen Linienbus. Kurz nach dem Einsteigen schlossen sich sofort die Türen - Abfahrt Richtung Hauptbahnhof! Dort angekommen stieg der Bub aus dem Gefährt, marschierte ins Bahnhofsgelände, irrte auf den Bahnsteigen umher, schaute sich die großen und imposanten Züge an. Aufgefallen war das offenbar niemandem. Erst nach einiger Zeit entdeckte ein Security-Mitarbeiter das Kind. Er schlug sofort bei der Polizei Alarm! Währenddessen machte sich auch Mutter Alexandra St. (35) große Sorgen, lief panisch zur Polizei, erstattete Anzeige. Sie dachte sofort an das Schlimmste, glaubte sogar, ihr Kind sei entführt worden. Eine Stunde lang bangte die Frau um ihr Kind, hatte Todesangst, weinte.
Doch Welser Polizisten konnten das Rätsel lösen. Zwei Stunden nach dem Verschwinden konnten sie einer überglücklichen Mutter den Sohn wieder übergeben. Schön, das alles gut ausgegangen ist, freut sich auch der Welser Polizei-Oberst Klaus Hübner. Robert Loy