Er prahlte in ganz Wels damit, bei der Fremdenlegion gedient zu haben - in Wirklichkeit war der mutmaßliche Mörder Peter H. (45) ein arbeitsloser Türsteher, der sich nur mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Die Kripo versucht jetzt herauszufinden, warum er am Dienstag in einen Blutrausch geriet - und auf zwei Männer einstach!
Donnerstagvormittag kehrte Peter H. (45) zum Tatort an der Föhrenstraße in Wels zurück - vermutlich zum allerletzten Mal: Er musste der Staatsanwaltschaft und der Polizei demonstrieren, was am Dienstag in dem kleinen Restaurant genau geschehen war.
Ob die Tat im Detail rekonstruiert werden konnte, ist unklar. Fest steht, dass es widersprüchliche Aussagen über den verhängnisvollen Nachmittag gibt. Gastwirt Jack B. soll in den Streit zwischen Peter H. und Sascha G. eingegriffen haben.
"Er ging mit H. in die Küche, dort soll der Beschuldigte zum Messer gegriffen und dem Wirt in den Bauch gestochen haben", sagt ein Kripo-Beamter. Als H. von der Küche ins Gastlokal ging, soll er Sascha G. (36) die Klinge in die Brust gerammt haben.
Wirt B. war sofort tot, G. liegt im Linzer AKH, ist mittlerweile außer Lebensgefahr.