Welser FP-Bürgermeister soll Partei modernisieren

Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) soll seine Partei modernisieren.
Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) soll seine Partei modernisieren.Bild: Matthias Lauber
Überraschung in der FPÖ. Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl soll die angeschlagene Bundespartei nach dem Abgang von Heinz-Christian Strache modernisieren.
Diesen Karrieresprung hätte sich Andreas Rabl womöglich ersparen wollen. Nach den Turbulenzen rund um den Ibizia-Skandal, die Spesen-Affäre und die anschließende Schlappe bei den Nationalratswahlen will sich die FPÖ neu aufstellen.

Nach dem Rücktritt und der Suspendierung von Heinz-Christian Strache soll die FPÖ neu aufgestellt und modernisiert werden.

Und Rabl soll dabei eine leitende Funktion einnehmen, dafür sorgen, dass sich die sich die Partei in einer anderen Form nach innen und außen präsentiert.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der gelernte Rechtsanwalt Rabl ist seit 2015 Bürgermeister von Wels, wurde im zweiten Wahlgang mit 62,97 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.

Rabl war damit der erste FPÖ-Bürgermeister einer oberösterreichischen Statutarstadt und der erste Welser Bürgermeister seit 1946, der nicht von der SPÖ gestellt wird.

Haimbuchner leitet Arbeitsgruppe



Zudem will sich die FPÖ strenge Compliance-Regeln (Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien) verordnen. Auch hier wird Oberösterreich ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Diese Arbeitsgruppe wird der oberösterreichische FP-Landeschef Manfred Haimbuchner leiten, unterstützt von "schwergewichtigen Personen aus der Wirtschaft".



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