Welserin zahlte Zehntausende Euro für erfundene OP

Der Franzose erzählte der Welserin, er brauche Geld für eine Niere für seine kranke Tochter. Sie überwies.
Der Franzose erzählte der Welserin, er brauche Geld für eine Niere für seine kranke Tochter. Sie überwies. picturedesk.com
Eine Welserin (52) wurde von einem Betrüger um Zehntausende Euro gebracht. Es ging um eine erfundene Nieren-OP.

Eine 52-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land lernte laut Polizei auf einer Internetplattform einen Mann aus Frankreich kennen. Beide schrieben einander über einen längeren Zeitraum.

"Nach einiger Zeit erzählte ihr der unbekannte Mann, dass er für seine schwer kranke Tochter eine Niere benötigen würde", so die Polizei. Daher ersuchte er die 52-Jährige, ihm auf ein französisches Konto einen fünfstelligen Betrag zu überweisen.

Mehrere Überweisungen

Die Frau glaubte ihm, überwies Mitte Mai. Kurz darauf forderte der Unbekannte erneut einen vierstelligen Betrag. Es wäre ein weiterer Eingriff nötig.

Diesmal überwies die 52-Jährige den Betrag auf ein anderes französisches Konto. "Zur Gewinnung ihres Vertrauens schickte ihr der unbekannte Mann ein Lichtbild eines kopierten Dokumentes und einen Vertrag, dass sie ihr Geld wieder bekommen werde", so der Polizeibereicht.

Langsam schöpfte die Frau doch Verdacht, erstattete Anzeige. Die Ermittlungen laufen.

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