Welt rückt nach Paris-Anschlägen enger zusammen

"Ich bin Paris", "Wir sind zusammen" - Es sind Worte des Zusammenhaltes und der Verbrüderung, die nach den Attentaten in Paris überall in der Welt zu lesen sind. Denn nicht nur Frankreich trauert, die gesamte Erde gedenkt den Toten und Verletzten des 13. November.

"Ich bin Paris", "Wir sind zusammen" - Es sind Worte des Zusammenhaltes und der Verbrüderung, die nach den überall in der Welt zu lesen sind. Denn nicht nur Frankreich trauert, die gesamte Erde gedenkt den Toten und Verletzten des 13. November.

Ähnlich wie nach den  " im Jänner, diesen Jahres waren auch am Tag nach dem Terrorakt in sozialen Netzwerken zahlreiche Mitleidsbekundungen zu lesen. Millionen User fügtem ihrem Profilbild die französische Nationalfahne hinzu. Ein Symbol das aus dem "Peace"-Zeichen und dem Eiffelturm bestand, sollte die Bestürzung zum Ausdruck bringen.

Auch die Welt des Sports blickte in diesen schweren Stunden in die Stadt der Liebe. Quer über den Globus liefen Teams im Trauerflor auf, zahlreiche Sportler schrieben sich Solidaridätsbekundungen auf ihre Kleidung.

Rührende Szenen in den Stadionkatakomben

Im Stade de France, nur einen Steinwurf von den Bombendetonationen entfernt, sollen sich nach dem Abpfiff denkwürdige Szenen abgespielt haben. Nachdem das deutsche Fussball-Nationalteam beschlossen hatte die Nacht nach dem aus sicherheitstechnischen Gründen in den Kabinen zu verbringen, entschlossen sich auch die französische Fussballer zu bleiben. Gegen fünf Uhr morgens kam es zu Verbrüderungsszenen, berichtete der "Hessische Rundfunk". Der deutsche DFB-Star Toni Kroos twitterte nach dem Spiel: "Was ist das für eine kranke Welt?"


Was ist das für eine kranke Welt?
— Toni Kroos (@ToniKroos)
Auch die politische Spitze zeigte sich schockiert. Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer sicherte Frankreich seine volle Solidarität zu. Sichtlich angeschlagen drückte er am Samstag sein Mitgefühl aus: "Wir fühlen uns Frankreich so nahe wie noch lange nicht, wir werden auch diese Krise gemeinsam meistern."

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier pflichtete ihm bei: "Die Dimension des Grauens übersteigt die Vorstellunkraft eines jeden einzelnen."

Solidaritätsbekundung in Wien

Über Facebook wurde noch Samstagvormittag eine Soridaritätsbekundung vor der französischen Botschaft am Wiener Schwarzenbergplatz organisiert. "Wir laden alle ein um gegen Mordgier und Barbarismus zu demonstrieren und für die Toten, Verletzten und alle andere Betroffenen des Terrorismus zu denken. Für die Opfer von Paris und für den Wert des Lebens.", heißt es in der

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