Die Kärntnerin war im ersten Durchgang noch als Siebte in Lauerstellung auf einen Spitzenplatz gelegen, büßte allerdings fünf Plätze ein, hatte 1,96 Sekunden Rückstand auf Sensationssiegerin Andreja Slokar aus Slowenien. "Der Hund liegt tief begraben. Das war eine echte Watsch´n heute", meinte Truppe.
Katharina Liensberger kam in beiden Durchgängen nicht mit dem frühlingshaften Schnee zurecht, wurde hinter ihrer Landsfrau 13. (+2,06), verlor damit auch den dritten Platz in der Slalom-Gesamtwertung an die Deutsche Lena Dürr, beendet das Jahr als Vierte.
Slokar gelang derweil eine echte Ski-Sensation. Nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sechs liegend katapultierte sich die 24-Jährige zu ihrem zweiten Weltcuperfolg nach dem Sieg im Parallelslalom von Zürs. Mit einer Traumfahrt bei weichen Bedingungen hängte Slokar die zur Halbzeit führende Dürr (+0,48) und die Slowakin Petra Vlhova (+0,81) ab. Mikaela Shiffrin rutschte in der Entscheidung noch auf den achten Platz zurück (+1,48).
Chiara Mair blieb als 19. und Letzte (+2,81) ohne Punkte, Katharina Huber schied aus, Katharina Gallhuber wurde wegen eines um 0,5 Millimeter zu schmalen Skis disqualifiziert.