Den Sieg holte sich Gesamtweltcup-Triumphator, Disziplinen- und Olympiasieger Marco Odermatt mit zwei Traumläufen, hängte in 2:10,40 den Norweger Lucas Braathen (+0,49) und seinen Schweizer Landsmann Loic Meillard (+0,63) ab. Odermatt landete damit in jedem Saison-Riesentorlauf auf dem Stockerl.
Brennsteiner schob sich bei weichen Pistenverhältnissen im zweiten Durchgang noch um einen Platz nach vor. Mehr als Platz vier war jedoch nicht mehr drinnen. Auf Rang drei, den Meillard belegt, fehlten elf Hundertstelsekunden. Der Rückstand auf Odermatt betrug 74 Hundertstelsekunden.
"Ich habe ein paar Faktoren gefunden, dass es bergauf gegangen ist", erklärte Brennsteiner seine Spätform, schließlich landete der 30-Jährige bereits in Kranjska Gora auf den Rängen fünf und zwei. Die elf Hundertstel würde Brennsteiner locker finden: "Oben war es zu wenig Risiko, aber die paar Hundertstel würde jeder irgendwo finden."
Patrick Feurstein katapultierte sich mit einem starken zweiten Lauf noch auf Rang sieben vor (+1,16), machte 13 Ränge gut, Marco Schwarz verbesserte sich von Rang 18 noch auf den zehnten Platz (+1,44). Manuel Feller ging als 16. (+1,96) leer aus.