Bombenfund

Weltkriegsbombe in Dresden – 18.000 Menschen evakuiert

Erneut muss die Dresdner Altstadt wegen einer Weltkriegsbombe evakuiert werden. Rund 18.000 Menschen sind von der Maßnahme betroffen.
Newsdesk Heute
10.03.2026, 21:09
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Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe kommt es am Mittwoch in der Dresdner Altstadt wieder zu einer groß angelegten Evakuierung. Rund 18.000 Menschen müssen bis 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen, das hat die Stadt Dresden am Dienstag bekanntgegeben. Zusätzlich sind auch Pendler und Touristen betroffen, die sich im Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer rund um die Fundstelle aufhalten. Wie lange die Evakuierung dauern wird, ist laut Stadt noch unklar.

Die 250-Kilo-Bombe wurde am Dienstag bei Räumungsarbeiten nach dem Teileinsturz der Carolabrücke im September 2024 entdeckt. Sie muss direkt vor Ort entschärft werden. Von der Evakuierung betroffen sind große Teile der Innenstadt, darunter der Zwinger, die Frauenkirche und das Terrassenufer, aber auch viele Wohnhäuser, Hotels und Behörden wie das Landgericht und die sächsische Staatskanzlei.

Schon im Jänner und im August 2025 wurden bei Arbeiten an der Einsturzstelle der Brücke Weltkriegsbomben gefunden und entschärft. Auch damals mussten tausende Menschen ihre Häuser verlassen. Die Elbbrücke wurde bei dem Unglück im September 2024 so schwer beschädigt, dass sie komplett abgerissen und neu gebaut werden muss. Ursache für das Unglück waren Korrosionsschäden.

In Dresden – wie auch in anderen deutschen Städten – tauchen immer wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg auf. Die sächsische Landeshauptstadt wurde am 13. und 14. Februar 1945 von den Alliierten bombardiert. Dabei wurde ein Großteil der Altstadt zerstört, bis zu 25.000 Menschen kamen ums Leben. Die jetzt gefundene Bombe ist ein britischer Sprengkörper mit Zünder.

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