Fahrerlose Öffi-Busse starten in der Seestadt

Seit Donnerstag fahren zwei fahrerlose Busse zehn Haltestellen rund um die U2-Station Seestadt an. Bis Frühjahr 2020 werden die Elektro-Busse getestet.

Ganz großen Bahnhof gab es heute für die beiden ersten selbstfahrenden E-Busse. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ließen es sich nicht nehmen, zum Test-Auftakt vorbeizuschauen.

Wien ist die erste Stadt weltweit, die fahrerlose Öffi-Busse auf der Straße testet. Gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, dem TÜV, Siemens und dem Bus-Hersteller Navya wollen die Wiener Linien der Zukunftstechnologie auf den Zahn fühlen. Der Test läuft bis Frühjahr 2020.

"Von einem regulären Einsatz im Linienbetrieb sind wir aber noch weit entfernt", so Barbara Pertl, von den Wiener Linien. Auch deshalb sitzt im Testbetrieb noch ein menschlicher Fahrer im Bus. Trotzdem: "Mit dem Testbetrieb der autonomen E-Busse beweist die Stadt Wien, dass sie Zukunftsthemen nicht nur aufnimmt, sondern aktiv mitgestaltet", so Ludwig. Mitfahren ist kostenlos. Die Busse fassen jeweils 11 Passagiere.

Hard Facts

Anzahl Busse: 2

Kosten: 1,5 Mio. Euro

Länge/Breite/Höhe: 4,75 m/2,11 m/2,65 m

Kapazität: 11 (inkl. 1 Busfahrer)

Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h

(kla)

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