Die Mission SpaceX CRS-35 startete am 13. Oktober um 6:33 Uhr Ortszeit von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. An Bord der Cargo-Dragon-Rakete befanden sich wissenschaftliche Geräte, Experimente und Fracht für die Raumstation ISS.
In den sozialen Medien wurden danach unzählige Bilder und Videos geteilt. Am Himmel war ein bläulicher Schimmer zu sehen, der die Form einer Qualle hatte. Was zunächst wie ein KI-generierter Fake aussieht, ist ein echtes Phänomen.
Wie es auf t3n heißt, besteht der "Space Jellyfish" aus Raketenabgasen, die sich in höheren Luftschichten sammeln. Sichtbar wird das Phänomen nur bei Starts in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn die Sonne den Himmel noch beleuchtet, aber nicht mehr auf die Erde scheint.
Das Sonnenlicht trifft dann auf die Raketenabgase und lässt sie aufleuchten. Da wir auf der Erde im Dunkeln stehen, werden sie für uns sichtbar. Die aktuelle Weltraumqualle von SpaceX ist dabei kein Einzelfall.
Schon seit den 1970er-Jahren gab es zahlreiche Raketenstarts, die einen Space Jellyfish nach sich zogen. Als das Phänomen noch nicht bekannt war, wurden die Sichtungen oft für UFOs oder Anzeichen für nukleare Raketenangriffe gehalten.