Weltrekord! Shiffrin bricht in Schladming in Tränen aus

Mikaela Shiffrin weint nach dem Sieg in Schladming.
Mikaela Shiffrin weint nach dem Sieg in Schladming.Gepa
Mikaela Shiffrin gewinnt die Schladming-Premiere der Frauen, bricht dabei einen Weltrekord. Dann fließen die Tränen.

Große Emotionen! US-Superstar Mikaela Shiffrin gewinnt den Showdown der Slalom-Dominatorinnen gegen die Slowakin Petra Vlhova beim Nachtrennen in Schladming. Shiffrin kämpft sich im zweiten Durchgang von Zwischenrang fünf auf das oberste Treppchen, gewinnt 0,15 Sekunden vor Vlhova und 0,93 Sekunden vor der Deutschen Lena Dürr.

Es ist Shiffrins 73. Weltcupsieg. Der 47. Sieg im Slalom - Weltrekord! Ingemar Stenmark erreichte im Riesenslalom 46 Siege.

Shiffrin weint

Die 26-Jährige bleibt bei ihrer Zielankunft trotz großen Vorsprungs zunächst stoisch ruhig. Dann brechen alle Dämme. Sie bricht nach der Zielankunft von Vlhova vor laufender Kamera in Tränen aus.

Shiffrin: "Es ist ein Privileg und war ein großes Ziel, zu zeigen, dass ich auf diesem besonderen Hang fahren kann. Ich wollte abliefern."

Bei der Siegerehrung laufen nicht nur Shiffrin Tränen über die Wangen.

Auch ihre Rivalin hat glasige Augen. Vlhova ebenfalls als Siegerin feiern lassen. Sie fixiert mit dem zweiten Platz bereits den Gewinn der kleinen Kristallkugel. Es handelt sich um eine Mischung aus Freudentränen über die Kugel und die Enttäuschung über den verpassten Rennsieg auf der Planai, verrät sie nach dem Rennen. "Die Rivalität mit Mikaela ist toll. Es ist eine gute Show für den Sport. Und ich bin stolz, in ihrer Zeit zu fahren, mich mit ihr zu messen. Sie hat so viel für unseren Sport gemacht."

Shiffrin triumphiert bei der großen Premiere der Damen am berüchtigten Steilhang der Planai. Schladming sprang für Flachau ein, nachdem das Nightrace am ursprünglichen Austragungsort wegen zu hoher Corona-Inzidenz abgesagt worden war.

Mair starke Vierte

Eine ÖSV-Läuferin verpassen das Heim-Podium knapp. Chiara Mair sorgt mit einem starken zweiten Lauf für eine Überraschung, fährt auf den vierten Platz vor. Ihr fehlen nur zwölf Hundertstelsekunden auf die Zeit von Dürr.

Doppelweltmeisterin Katharina Liensberger trägt ihr Missgeschick kurz vor der Zielankunft des zweiten Durchgangs hingegen mit Fassung. Ein schwerer Fehler spült die Vorarlbergerin auf den 21. Rang nach hinten.

Katharina Huber wird 15. Marie-Therese Sporer fädelt nach dem starken ersten Durchgang (Zwischenrang elf) in der Entscheidung ein.

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