Weniger Campingplätze: Probleme für Tourismus!

Noch gibt es in Niederösterreich 25 touristisch genutzte Campingplätze. Sie könnten aber schon bald vor dem Aus stehen: Die Betreiber tun sich schwer, Nachfolger zu finden und vermissen die Hilfe der Behörden. Innungsobmann Leopold Grandl möchte nun Landeshauptmann Erwin Pröll persönlich als Unterstützer gewinnen.

Wenn sich die Behördenvertreter nicht bald dazu entschließen, die heimischen Campingplatz-Betreiber wirtschaftlich und medial zu unterstützen, wird es in absehbarer Zeit keine mehr geben, schlägt Grandl Alarm. Auch für Neueinsteiger sei die Übernahme eines Campingplatzes finanziell fast nicht zu bewältigen. Grandl will nun Landeschef Pröll persönlich um Unterstützung bitten.
Niederösterreich locke jedes Jahr viele Touristen an, sagt Grandl. Die Angebote allerdings, die sie auf unseren Campingplätzen vorfinden, sind mit denen anderer Länder nicht zu vergleichen. Vorbildlich findet er Italien: Medial wird viel unternommen, um den Leuten den Campingplatz-Urlaub schmackhaft zu machen. Das touristische Management funktioniert, die Geschäfte florieren. Davon sind wir in Niederösterreich meilenweit entfernt. Emanuel Lampert

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