Weniger Europa - mehr Global

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Die Außenwirtschaft will sich weltweit breiter aufstellen, um Österreichs Abhängigkeit vom europäischen Markt zu reduzieren. Das könnte 2013 wieder zu mehr Wachstum führen.

 Rund 10 Prozent aller österreichischen Unternehmen sind im Auslandsgeschäft tätig. Bereits 6 von 10 Euro verdient Österreich außerhalb seiner Grenzen.

Die Außenwirtschaft ist der Wohlstandsfaktor Österreichs und eine Hauptsäule des Wirtschafts- und Sozialsystems. Ziel ist es daher, neue Märkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen zu erschließen. Die Chancen von Wachstumsmärkten können so besser genützt werden. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko, falls es in einzelnen Regionen zu Konjunktureinbrüchen kommt.

Schon 2012 sind die Ausfuhren in Märkte wie Brasilien, USA und China gestiegen, was die gedämpften Exporte in die EU mehr als wettgemacht hat. Zudem ist auch die Zahl der heimischen Exporteure auf 41.000 gestiegen. Vor allem in der Energie- und Umwelttechnik, bei Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln sowie bei der Wasseraufbereitung, der Abfallverwertung und in der Forst- und Holzwirtschaft sind heimische Unternehmen besonders gut aufgestellt.

Es gibt noch jede Menge an attraktiven Geschäftschancen in allen Regionen der Welt. Die Internationalisierungsoffensive "go-international" hilft Unternehmen dabei, diese zu erkennen und auch zu nützen. So wird die Auslandsnachfrage zur tragenden Säule des Aufwinds, was der heimischen Industrie 2013 spürbar zu mehr Dynamik verhelfen wird.

Auch die Inlandsnachfrage sollte im späteren Verlauf des Jahres an Schwung gewinnen, unterstützt durch die aktuellen Lohnabschlüsse und die bereits eingesetzte Aufhellung der Stimmung.

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