Mit den Zahlen der Flugbewegungen verspüren die Gegner der 3. Piste am Airport Wien-Schwechat Rückenwind: „2008 waren es 266.000 Flugbewegungen, im Jahr 2016 nur noch 226.000 und 2017 nahmen sie nochmals um rund 1.800 ab", so Schwechats Grüner Gemeinderat Manfred Smetana zu „Heute".
Damit gebe es „keinen wirklich sachlichen Grund, sich auf so ein Projekt zu stürzen". Die Kapazitätsgrenze der bestehenden zwei Pisten liege laut Smetana bei 340.000 Starts und Landungen: „Es also eine Reserve von rund 50 Prozent da."
Wie berichtet, hatte der Verfassungsgerichtshof den negativen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtshofes am 29. Juni 2017 aufgehoben (Klimaschutz-Argumente waren verfassungswidrig).
Jetzt muss der BVwG eine neuerliche Entscheidung treffen. (wes)