Wenn im Fiaker Beethoven gespielt wird…

Ab sofort heißt es nicht mehr Hü & Hott am Fiakerbock, sondern "Sie wünschen, wir spielen!" Die erste Wiener Kulturkutsche nimmt Fahrt auf.

In Zeiten von Corona ist Kreativität das Ding der Stunde, besonders bei den vom lahmenden Tourismus abhängigen Fiakerbetreibern. Da kam Martina Michelfeit-Stockinger auf die Idee, ihre Pferde von hinten aufzuzäumen. Und das geht so: Jeden Freitagnachmittag bietet sie eine 30-minütige Fahrt zum Preis von 120 Euro, bei der bis zu fünf Personen "bespielt" werden können.  

Egal ob Krimilesungen vom Kutschbock aus, vorgetragen von Walter Kukla, Beethovens Stück "Der Umzugvogel", wobei  seine zahlreichen Wiener Wohnorten angefahren werden bis hin zu Sagenspielen, die während der Fahrt geboten werden.  Als Extra: An Freitagabenden unterhält die bekannte Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Eva Billisichmit Wiener G'schichten und Gedichten die Gäste in der Kutsche. Vor der 50-minütigen Fahrt für 180 Euro werden bei einem einführenden Gespräch über die Pferde auch Fragen zur Fiakerei  beantwortet.

Theater, Wien und die Pferde – drei Leidenschaften

Das Kooperationsprojekt von Theatermacherin Susita Fink und Fiakerin Martina Michelfeit-Stockinger verbindet drei gemeinsame Leidenschaften: das Theater, Wien und die Pferde. Bis 28. September ist die Kulturkutsche noch buchbar, für 320 Euro pro Kutsche bietet man eine Beethoven Lesung an, dazu werden Werke des hochgeachteten Großmeister auf der Geige intoniert. Anmeldung per theaterfink.at  oder Telefon 0669 19581618.

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