Mit "Baumgeflüster" bringt Regisseur Dirk Kummer am 29. März um 20:15 Uhr im ZDF-Herzkino eine romantische Komödie ins Fernsehen, die genau das liefert, was wir lieben: Herzklopfen, Chaos und jede Menge Gefühl. An der Seite von Linus Schütz, Aaron Friesz, Robert Stadlober und Jochen Schropp entfaltet sich eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft – und dabei überraschend ehrlich bleibt.
Yascha (Linus Schütz) ist Förster – allerdings eher wider Willen. Als er im Wald von Freising einspringt, trifft er auf Fotograf Mats (Aaron Friesz). Funken? Sofort. Problem? Leider auch sofort. Denn Yascha verstrickt sich von Anfang an in kleine Notlügen – und die wachsen schneller als jeder Baum.
Während Florist Holger (Robert Stadlober) und sein Partner Mirko (Jochen Schropp) ihrem besten Freund beim Liebeschaos zuschauen, steht bald alles auf dem Spiel: Vertrauen, Liebe – und die Frage, wie ehrlich man eigentlich sein muss, um wirklich anzukommen.
Im Gespräch zeigt sich Aaron Friesz locker und ziemlich ehrlich. Über seine Rolle sagt er:
"Ich bringe ein bisschen Drama rein", lacht er. Denn während Yaschas Lügen auf den ersten Blick harmlos wirken, ist es am Ende ihre Summe, die alles zerstören kann. "Das kennt jeder: Wenn man Unehrlichkeiten entdeckt, ist das Vertrauen plötzlich weg" meint Friesz im Heute-Gespräch.
Besonders wichtig war ihm bei dieser TV-Produktion, dass eine Männerliebe ganz selbstverständlich im TV erzählt wird. "Es ist einfach eine Liebesgeschichte – mit allem, was dazugehört."
Kleine Lügen beim Dating? Laut Friesz ziemlich menschlich. "Man ist nervös, aufgeregt – fast wie in einer kleinen Ekstase", erklärt er. Gerade wenn man jemanden bewundert, zeigt man oft nicht sofort sein echtes Ich. Und ja – auch er kennt das aus eigener Erfahrung: "Man merkt oft erst mit der Zeit, wie unterschiedlich man wirklich ist. Und das ist auch okay."
Wann endet die erste Verliebtheit? Für Friesz gibt es da keinen klaren Moment: "Vielleicht platzt sie gar nicht – sie schwebt eher weg." Dabei sagt er aber auch, dass, was danach kommt, mindestens genauso wertvoll sei: Vertrautheit, Ruhe – und die kleinen Dinge, die plötzlich zählen. "Ein Satz, eine Geste, die Ticks des Partners", das ist es, was dann womöglich Liebe ausmacht.
Hier wird’s dann doch noch richtig romantisch: Aaron Friesz ist vergeben – und hat große Neuigkeiten: "Ich bin verliebt, in einer Beziehung – und werde Vater" – das private Happy End ist dem Schauspieler also sicher, ob es um seine Rolle in "Baumgeflüster" genauso gut bestellt ist, wird sich in der TV-Premiere zeigen.