Es ist zwar verlockend- aber lebensgefährlich. Sowohl der Pleschinger, als auch der Pichlinger See sind derzeit zugefroren. Der Schein trügt aber, die Eisschicht ist sehr dünn.
Das bestätigt auch Martin Haunschmidt von der Wasserrettung am Pleschinger See. "Ich habe heute gemessen. Es sind derzeit 5 bis 6 Zentimeter Eis. Das hält zwar einen Menschen aus, mehr aber nicht", sagt er. Zudem sei es derzeit sehr gefährlich, weil Schnee auf dem Eis liegt und man nicht sieht, ob das Eis schon gesprungen ist.
"Man sollte einfach nicht auf das Eis gehen, es ist zu gefährlich", sagt er im Gespräch mit "Heute". Das Eis müsste mindestens acht Zentimeter dick sein.
Was tun, wenn man einbricht?
Die Linz AG gibt folgende Tipps:
Im Fall, dass das Eis bricht und sich Personen darauf befinden, wird empfohlen, sich in Bauchlage zu begeben und von der Gefahrenstelle wegzukriechen. Bricht jemand ins Eis ein, ist Eile geboten, da die eingebrochene Person schnell unterkühlen kann.
Einsatzkräfte sollten so rasch wie möglich verständigt werden. Helfer sollten sich nur mit Sicherung durch einen Zweiten oder mit Seilsicherung beziehungsweise Eisleitern und in Bauchlage der Einbruchsstelle nähern.
Die Verunfallten können sich durch seitlich ausgestreckte Arme Halt auf der Eisdecke verschaffen und versuchen, sich in die Richtung auf das Eis zu schieben, aus der sie gekommen ist.
Nach der Bergung benötigen die Verunglückten umgehend Wärmezufuhr und eine ärztliche Untersuchung.
Und auch die Linz AG warnt: Betreten nur auf eigene Gefahr! "Eine Freigabe für das Betreten kann aufgrund ständig wechselnder Bedingungen des Eises seitens der Linz AG nicht gegeben werden. Aufgrund von wärmeren Temperaturen am kommenden Wochenende gilt es daher, noch mehr Vorsicht walten zu lassen", heißt es in einer Aussendung.
(gs)