Wer Bart trägt, gilt als altmodisch

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Bärtige Berufstätige in konservativen Branchen gelten als altmodisch. Das hat zumindest das Netzwerk Etikette Trainer International (ETI) bei einer Umfrage in Österreich, Deutschland und der Schweiz herausgefunden.

Für knapp 28 Prozent strahlt demnach ein Bart Gemütlichkeit aus und 17 Prozent erleben Bartträger als zeitgemäß – aber nur sieben Prozent halten sie für kompetent.

 Ein geschlossenes Sakko ist immer noch in vielen Situationen selbstverständlich, signalisiert es doch laut ETI Souveränität und Wertschätzung gegenüber dem anderen. Ein Drittel der berufstätigen Männer und Frauen gaben an, ihre Jacken bei Präsentationen und Auftritten vor Publikum zu schließen, 23 Prozent bei Kundenveranstaltungen und 21 Prozent bei Begrüßungen. Der Vorgesetzte hat zumindest in diesem Bereich an Vorbildfunktion verloren, denn nur 17 Prozent würden Ihre Jackett zumachen, wenn der Chef das tut - und die wenigsten, zwölf Prozent, bei jedem Aufstehen.

Befragt wurden (laut Sprecherin rund 800) Teilnehmer an Seminaren der Etikette-Trainer in den drei Ländern im zweiten Halbjahr 2012. Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

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