Teenager und junge Erwachsene, die regelmäßig E-Zigaretten dampfen, erkranken entscheidend häufiger und schwerer an Corona als ihre gleichaltrigen Nichtraucher. Erstmals hat ein Team von Medizinern um die Professorin für Kinderheilkunde Bonnie Halpern-Felsher von der Stanford School of Medicine dies nun durch einen Datenvergleich gezeigt.
Die Studie zeigte, dass unter denjenigen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, E-Zigaretten Nutzer fünfmal häufiger anzutreffen waren als im Durchschnitt der Bevölkerung. Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Infektionsrisiko für E-Zigaretten-Raucher höher ist als für andere. Wer sich aber mit dem Virus infiziert hat und gleichzeitig E-Zigaretten raucht, wird mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit Symptome wie Husten, Fieber, Müdigkeit oder Atemprobleme entwickeln. Denn wer keine Symptome entwickelt, geht meist auch nicht zum Arzt, um sich testen zu lassen.