Freischaffende Künstlerinnen und Künstler gehören zu dem am härtesten vom Lockdown betroffenen Gruppen, attestiert Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. Sie gibt deshalb bekannt, dass es nach dem "Lockdown-Bonus" im Zuge der SVS-Überbrückungsfinanzierung auch beim Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) eine weitere Anpassung der Auszahlungshöhe geben wird.
Der Auszahlungsbetrag pro Kopf wird von 3.000 auf 3.500 Euro erhöht. Wer bereits in der aktuell laufenden Phase 2 Geld aus dem Covid-19-Fonds bekommen hat, bekommt die Erhöhung automatisch überwiesen, noch ausständige und neue Anträge belaufen sich ab sofort automatisch auf den erhöhten Betrag.
„"Nach wie vor unser letztes Auffangnetz für jene Künstlerinnen und Künstler"“
"Der Covid-19-Fonds ist nach wie vor unser letztes Auffangnetz für jene Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund sehr geringer Einkommen in den anderen Unterstützungsmaßnahmen nicht antragsberechtigt sind. Gerade hier ist es wichtig, vor dem Hintergrund des Lockdowns noch einmal nachzuschärfen", so Staatssekretärin Mayer.
Bisher wurden aus dem Covid-19-Fonds des KSVF rund 7 Millionen Euro ausgezahlt. Dotiert war der Fonds bisher mit 10 Millionen Euro, eine Erhöhung auf 20 Millionen Euro war aber kürzlich im Nationalrat beschlossen worden und soll noch heuer in Kraft treten. Im ersten Quartal 2021 wird es weitere Tranche an Auszahlungen geben.