Wer stoppt endlich den Bike-Unsinn?

Jetzt platzt selbst Maria Vassilakou der Grüne Kragen: Die Verkehrsstadträtin kündigt in "Heute" schärfere Regeln für die Leihrad-Anbieter an.

Rund 1.500 Leihräder der asiatischen Betreiber "oBike" und "Ofo" sind derzeit in Wien unterwegs, abgestellt werden sie allerdings oft an Stellen, die den marginalen Hausverstand der Benützer dokumentieren: Im U-Bahnbereich, mitten auf Marktplätzen oder vor Geschäftseingängen.

Diese "Stolperfallen" erregen die "Heute"-Leser seit Wochen, fast täglich erreichen uns Leserreporter-Fotos, die auf ausgeprägte Verhaltensauffälligkeit der Benutzer hindeuten.

Nun platzt offensichtlich auch der zuständigen Stadträtin Maria Vassilakou der grüne Kragen. Gegenüber "Heute" kündigt sie nach Wochen der Funkstille erstmals an, mit einem strengeren "Regelwerk die Leihrad-Anbieter in die Pflicht zu nehmen."

Auch die Betreiber selbst radeln mittlerweile mit Asche am Haupt durch die Stadt. Fred Dong, Europa-Chef des Verleihers "Ofo", versprach erst vor wenigen Tagen, mit einem eigenen "Tracking-System" störend oder schlecht abgestellte Räder zu orten und von einem eigenen Shuttledienst zurückzuholen oder besser aufzustellen.

Und bei einer Pressekonferenz des Anbieters "oBike" versprach Österreich-Chef Daniel Junge am Donnerstagvormittag ebenfalls regulative Maßnahmen an. Ein eigenes Service-Team soll in Zukunft den "Radsalat" entsorgen, man wolle auch noch enger mit den Behörden kooperieren.

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