Wer trotz Warnung reist, dem kann das sehr teuer kommen

Österreichs Außenminister konkretisierte die Urlaubsregeln für Österreich.
Österreichs Außenminister konkretisierte die Urlaubsregeln für Österreich.picturedesk.com
Was passiert, wenn man in Länder reist, die auf der Liste mit Corona-Reiseeinschränkungen stehen? Außenminister Alexander Schallenberg klärt auf.

Reisen mit Hausverstand sei das Motto, wenn es um den Urlaub der Österreicher geht, sagt die Bundesregierung. Doch was bedeutet das? Außenminister Schallenberg nahm in der ORF-"ZiB 2" dazu Stellung. Man sei noch "mitten in der Pandemie", habe aber in Europa Anstrengungen gehabt, die eine Grenzöffnung möglich mache. "Bei Null sind wir aber nirgends", so Schallenberg. Wer Urlaub im Ausland machen wolle, solle sich über das Zielland informieren, die Schutzmaske immer dabei haben und auf die Hygienemaßnahmen achten.

"Lust auf zweite Rückholaktion ist überschaubar"

Die Auswahl der Länder mit und ohne Corona-Auflagen sei ein "faktenbasierter Prozess", der laufend analysiert werde, so Schallenberg. Deswegen würden noch Auflagen für Länder wie Spanien oder die Türkei gelten. Wer dabei trotz Reisewarnung reise, der könne, sollte eine Rückholung nötig sein, auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. "Unsere Lust, eine zweite Rückholaktion zu starten, ist überschaubar", so der Außenminister.

Urlauber sollen sich an Shutdown erinnen

Die Österreicher, die es ins Ausland ziehe, sollten sich vor allem daran erinnern, wie die Situation beim Aufkommen der Coronakrise gewesen sei, so Schallenberg: Innerhalb von 24 Stunden wurden Flüge eingestellt und Grenzen geschlossen, Urlauber saßen einfach fest. Deswegen müsse man sich auch um Vertretungen vor Ort kümmern und die sanitären Einrichtungen des Urlaubslandes kennen. "Wer ganz sicher gehen will, macht Urlaub in Österreich", so Schallenberg.

USA seien wichtiger Partner Österreichs

Beim Thema Rassismus in den USA stellt sich Schallenberg vor den vielkritisierten Präsidenten Donald Trump. Man solle Vertrauen in den "Partner" USA haben und Österreicher hätten ein ähnliches Lebensmodell wie Amerikaner, so der Minister. "Man muss in Dialog bleiben", so Schallenberg über den "streitbaren Präsidenten", der keinen Konflikt scheue.

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