Gescheiterte Projekte im Job haben häufig eine ganz einfache Ursache: Mangelnde Kommunikation! Eine aktuelle Umfrage zeigt: Arbeitnehmer und Firmenchefs sind sich einig, dass in vielen Unternehmen Effizienz oft auf der Strecke bleibt, weil Defizite in der Kommunikation überwiegen.
! Eine aktuelle Umfrage zeigt: Arbeitnehmer und Firmenchefs sind sich einig, dass in vielen Unternehmen Effizienz oft auf der Strecke bleibt, weil Defizite in der Kommunikation überwiegen.
Mehr als die Hälfte (51 Prozent) ist sich sicher: Es hapert in ihrer Firma und im jeweiligen Team an der richtigen und zielführenden Kommunikation. Ein Viertel (24 Prozent) gibt an, dass zu viele Informationen im Umlauf seien, es jedoch an den Strukturen mangele, um diese auch optimal zu steuern. "" stellte 547 Lesern per Online-Voting die Frage: "Office-Kommunikation: Woran scheitert sie zumeist?"
19 Prozent sind überzeugt, dass wichtige Informationen zwischen den Hierarchieebenen versickern und letztlich nicht so ankommen, wie sie sollten. Nur sechs Prozent glauben, dass Office-Kommunikation an zu wenigen Besprechungs- und Rückzugsmöglichkeiten scheitert.
Auch Chefs sehen Probleme bei Kommunikation
Interessant: Auch Führungskräfte und Chefs sehen die Hauptprobleme scheiternder Büro-Kommunikation wie ihre Mitarbeiter. Allerdings schätzen sie (47 Prozent) die herrschende Kommunikationskultur ein wenig besser ein.
Die Auswirkungen von schlechtem Informationsaustausch sind enorm. Schlechtere Produktivität, weil nicht miteinander gesprochen wird, kann eine Negativ-Spirale in Gang setzen. Stimmen die Kommunikationswege nicht, wird oft stundenlang umsonst oder in die falsche Richtung gearbeitet. Das schürt Frustration und dämpft die Motivation.
Schweigen ist Silber, reden ist Gold
Einen besseren Informationsaustausch garantieren zum Beispiel regelmäßige Besprechungen, Teammeetings oder Face-to-Face Gespräche mit Mitarbeitern. Bei Meetings - im kleinen, wie im größeren Kreis - können Probleme oft besser angesprochen und ausdiskutiert werden.
Wer sich vor den Kollegen gegenüber dem Chef nicht traut, eine Meinung zu äußern, gibt im persönlichen Gespräch vielleicht mehr Gas und löst so Blockaden und Missverständnisse auf. Berechtigte Kritik müssen Führungskräfte wie Mitarbeiter aushalten und in positive Energie umwandeln. So entwickelt man sich beruflich weiter.
Fünf Tipps für produktivere Meetings:
- Alle Teilnehmer wissen, worum es im Meeting geht, bereiten sich vor und erscheinen pünktlich
- Nur diejenigen Teilnehmer einladen, die am Projekt mitarbeiten sollen und können
- Meetings werden zeitlich realistisch ausgeschrieben, die Dauer wird eingehalten und der Projektleiter spricht
- Alle Termine werden über die Kalender-Funktion ausgeschrieben (Outlook). Jeder pflegt seinen Kalender. Besprechungszimmer werden immer reserviert
- Nach jedem Meeting gibt es ein Protokoll, das jedem Teilnehmer zur Verfügung gestellt wird