"Werde alles tun, um mir den großen Traum zu erfüllen"

Dominic Thiem
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Dominic Thiem greift bei den US Open nach den Sternen! Im Finale des Grand-Slam-Turniers gegen Alexander Zverev (Sonntag, 22 Uhr) ist er Favorit. 

Österreichs Nummer eins bestreitet in Flushing Meadows das vierte Grand-Slam-Finale seiner Karriere, steht nach den Australian Open auch in New York im Endspiel. Und ist am Sonntag (22 Uhr, im "Heute"-Liveticker) gegen Kumpel Zverev erstmals der Favorit. Nicht zuletzt wegen des 6:2, 7:6 (7), 7:6 (5)-Erfolgs im Halbfinale gegen den Russen Daniil Medwedew. 

"Ich werde alles dafür tun, um mir den großen Traum zu erfüllen", zeigte sich der Weltranglisten-Dritte vor dem Endspiel im "Big Apple" in einer Medienrunde äußerst selbstbewusst. Kann Thiem auch sein, war er doch über die kompletten zwei Wochen der klar beste Spieler in New York. 

Kein "geschenkter" Titel

Und das bei stark erschwerten Bedingungen, wie Thiem unterstrich. Von einem "geschenkten Grand Slam" ohne die "Großen Drei" wollte der 27-Jährige nichts wissen. "Mit den Nebenerscheinungen ist es für alle eine Bewährungsprobe. Mit der ,Bubble´ ist es viel wert. Hier weit zu kommen ist vielleicht sogar mental eine stärkere Leistung. Es bringt alle ein bisserl an die Grenzen."

Die Final-Erfahrung von drei verlorenen Endspielen wollte Thiem aber nicht überbewerten. Zverev debütiert in einem Grand-Slam-Finale, "aber das wird mir nicht helfen. Wir werden beide einen großen Druck verspüren. Es ist für uns beide eine Riesenchance. Wir haben beide alles dafür gemacht, um in der Situation zu sein, den ersten großen Titel zu holen", unterstrich der Weltranglisten-Dritte die Bedeutung des Endspiels.  

Achillessehne als Fragezeichen

In dem auch die Fitness den Unterschied ausmachen könnte. Österreichs Nummer eins hat bloß einen einzigen Satz abgegeben, Zverev gleich sechs, musste im Halbfinale gegen Pablo Carreno Busta über die volle Distanz gehen. "Er hat eine Wahnsinnsausdauer. Unglaublich, wie trainiert er ist. Die Anspannung in einem Finale ist so groß, dass man die Müdigkeit nicht spürt. Ich denke, dass wir beide hundertprozentig reingehen", ist der an Nummer zwei gesetzte Österreicher überzeugt. 

Großes Fragezeichen bleibt Thiems Achillessehne. Im Halbfinale hatte der 27-Jährige sichtlich Schmerzen. "Ich glaube, es sollte nicht so schlimm sein. Mit dem Adrenalin im Finale wird es schon gut sein", so der Niederösterreicher, der sich bis dahin von Physio Alex Stober behandeln lässt, damit der große Traum am Sonntag in Erfüllung gehen kann. 

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