Die Staatsanwalt Dortmund hatte gegen den einstigen Sport-Kommentator Werner Hansch (82) Anklage wegen des Verdachts auf Betrug in sechs Fällen erhoben. Darin wurde dem TV-Sprecher vorgeworfen, seinen Gläubigern hochverschuldet seinen Rückzahlungswillen nur vorgetäuscht zu haben – darunter auch CDU-Politiker Wolfang Bosbach (68).
Erleichtert und zugleich dankbar berichtet Hansch auf Instagram über den glimpflichen Ausgang des Betrugsverfahrens. Ohne "öffentliche Verhandlung" habe das Gericht ihm "mit einer Verwarnung belegt und diese an eine zweijährige Bewährungsfrist gekoppelt", schreibt Hansch in seinem Statement. Sowohl die Verwarnung als auch die Bewährungsstrafe nehme er "dankbar und ohne Einschränkungen an", erklärt der Ex-Kommentator, der sich seit März 2020 einer Therapie wegen seiner Spielsucht unterzieht.
Ein dunkles Kapitel, das Hansch während seiner Teilnahme an der vergangenen "Promi Big Brother"-Staffel öffentlich gemacht hat. Mit der Einsicht, sein Leben umzukrempeln, holte sich der 82-Jähre schließlich auch den Sieg und das Preisgeld von 100.000 Euro der Reality-TV-Show. Seinen Gewinn hat er übrigens "komplett in die Schuldensanierung" gesteckt, erklärt Hansch und ist sich sicher, dass das bei der Entscheidung des Gerichts eine wichtige Rolle gespielt hat.