Westbahn droht jetzt mit Minimal-Betrieb

Hans Peter Haselsteiner (rechts) und Westbahn-Chef Erich Forster
Hans Peter Haselsteiner (rechts) und Westbahn-Chef Erich ForsterZoom
Hans Peter Haselsteiner appelliert an Gernot Blümel, die Corona-Hilfe für Wien–Salzburg zu erneuern. Laut Gewessler sei dafür schon alles vorbereitet.

Das Tauziehen um die Westbahnstrecke geht weiter. In einer Online-Pressekonferenz richtete Westbahn-Miteigentümer Hans Peter Haselsteiner am Montag einen dringenden Appell an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), die ausgelaufene Corona-Hilfe für die Strecke Wien–Salzburg zu erneuern. Andernfalls werde die private Westbahn auf Minimalbetrieb umstellen und Verbindungen vor allem am Tagesrand kappen. Er gab Blümel bis Montag Zeit.

Haselsteiner rechnet vor: Müssten die ÖBB die Verbindungen übernehmen, würde das die Republik gleich viel, wenn nicht mehr kosten. Bei einer Verlängerung der Notvergabe sind die Westbahn-Aktionäre bereit, die Hälfte der Verluste zu tragen. Es sei für eine Verlängerung "alles vorbereitet", sagte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne).

Eine komplette Einstellung des Betriebs schließt Haselsteiner auf "Heute"-Anfrage übrigens aus.

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