Im Dezember 2022 fuhren die ersten Zuggarnituren der Westbahn vom Wiener Westbahnhof gen Westen, drei Mal täglich wurde die Tiroler Landeshauptstadt angefahren. Mittlerweile sind es vier Fahrten pro Tag – bald könnte auch die Endstation eine andere sein. Der Vorarlberger Mobilitätslandesrat Daniel Zadra (Grüne) bestätigt gegenüber dem "ORF Vorarlberg", dass er sich in Gesprächen mit der Westbahn befinde.
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Demnach habe er kürzlich Besuch vom Geschäftsführer des Bahnunternehmens bekommen, mit welchem er intensive Gespräche geführt habe. Wann die Westbahn schlussendlich bis nach Bregenz fahren könnte, steht jedoch noch in den Sternen und sei von einigen Faktoren abhängig.
Laut Zadra müssten davor noch mehrere Punkte geprüft werden. Unter anderem brauche man eine geeignete Infrastruktur, außerdem müsse man dafür die Takte der Nahverkehrszüge anpassen. Anfang Dezember kommt es in Vorarlberg zu einer Fahrplanumstellung – ist es dann vielleicht schon so weit?
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Zadra bremst: es sei noch unklar, ob bis dahin Züge der Westbahn durch das Ländle tuckern würden. Das hänge vom Verlauf der weiteren Gespräche ab. Grundsätzlich würde er die Erweiterung des Angebots jedoch begrüßen, so der Landesrat.