Nach Polit-Hickhack wird Pibersteinersee Sperrzone

Thomas Tonweber wird dem Köflacher Gemeinderat das Projekt in einer Sonder-Gemeinderatssitzung nochmals erläutern.
Thomas Tonweber wird dem Köflacher Gemeinderat das Projekt in einer Sonder-Gemeinderatssitzung nochmals erläutern.Bild: www.tonweber.at

Nachdem der Köflacher Gemeinderat den Beschluss des Bebauungsplans für das neue See-Resort verschoben hatte, gibt es jetzt überraschende Konsequenzen.

Nachdem der Köflacher Gemeinderat (Weststeiermark) mehrheitlich den Beschluss des Bebauungsplans für das neue See-Resort von "Der Tonweber" verschoben hatte, sperrt Sportpark Piberstein-Besitzer Werner Monsberger mit sofortiger Wirkung kurzerhand den Zugang zum See für die Bevölkerung.

Sonder-Gemeinderatssitzung als zweite Chance

Projektwerber Thomas Tonweber beabsichtigte am Piberstein-Gelände (Bezirk Voitsberg) zwischen 120 und 140 neue Wohnungen zu bauen (Wert: knapp 32 Millionen Euro) - "auf einem Teil, der aktuell brach liegt und vor sich hinsumpert". Der Badebereich sei davon nicht betroffen. Dennoch entschied sich der Gemeinderat (noch) dagegen. Er argumentiert, dass es keine Informationen gegeben hätte.

Jetzt will Tonweber den Gemeinderäten das Projekt Ende Oktober in einer Sonder-Gemeinderatssitzung nochmals erläutern: "Wir investieren auf einem Grundstück, für den es schon einen Bebauungsplan für 45 bewilligte Wohnungen gibt. Wir haben 40.000 Euro in eine Studie für einen verbesserten Hochwasserschutz investiert. Wir halten 35 Meter Abstand von den Anrainer-Gebäuden, vom Gesetz wären vier Meter gefordert. Wir senken die Gebäudehöhen ab und wir verlegen die Parkräume unterirdisch. Wir sind den Wünschen von Anrainern und Gemeinde so weit wie nur möglich entgegengekommen."

Pibersteinersee und Parkplatz gesperrt

In den nächsten Tagen werden Verbotstafeln am Pibersteinersee angebracht, auch Absperrungen sind angedacht, meldet "meinbezirk". Das Badegelände, die Liegewiese und der Parkplatz werden komplett gesperrt. Nur der Campingverein, der sich auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes eingemietet hat, und die Pächter der 14 Ferienhütten sollen noch Zutritt zum Gelände erhalten. "Wir werden erst dann wieder die Zugang öffnen, wenn der Gemeinderat die Bedingungen für das See-Resort geschaffen hat", stellt sich auch Sportpark Piberstein-Besitzer Werner Monsberger hinter Tonweber.

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