Bis zu 26 Grad, doch dann schlägt Wetter dramatisch um

Der Herbst zeigt sich bald von seiner kalten und regnerischen Seite.
Der Herbst zeigt sich bald von seiner kalten und regnerischen Seite.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com (Symbolbild)
Eine kurze Zeit bleibt uns Sonne und sommerliche Temperaturen noch erhalten. Aber bereits Mitte der Woche wird es merklich kühler und regnerisch.

Am Sonntag verbleibt Österreich an der Vorderseite eines ausgeprägten Tiefdruckkomplexes mit Zentrum über dem Europäischen Nordmeer in einer kräftigen, warmen und föhnigen Südströmung. Dabei steigen die Temperaturen auf ein spätsommerliches Niveau.

Erst im Laufe des Montags beendet eine langsam ziehende Kaltfront aus Westen in Verbindung mit einem Tief über den Westalpen die föhnige Wetterphase. Zur Wochenmitte zieht eine weitere Kaltfront aus Westen durch, die Höhenströmung dreht schließlich auf West-Nordwest und damit gehen die Temperaturen zurück.

Die Prognose im Detail

Am Sonntag scheint bei zunehmend kräftigem bis stürmischem Südföhn von Vorarlberg bis ins Mostviertel häufig die Sonne und es wird spätsommerlich warm. Auch von Unterkärnten bis ins Wald- und Weinviertel löst sich der Hochnebel mit lebhaftem bis kräftigem Südwind bis Mittag auf.

Nur in Osttirol und Oberkärnten stauen sich allmählich die Wolken und zum Abend hin gibt es hier ein paar Tropfen.

Dazu frischt der Südföhn weiter auf und weht in den prädestinierten Tälern lebhaft bis kräftig, dabei sind stürmische Böen zu erwarten, Sturmböen nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 26 Grad.

Föhn flaut ab

Der Montag beginnt im Nordosten sowie in der Südsteiermark neuerlich mit Nebel oder Hochnebel, in Kärnten und Osttirol stauen sich die Wolken. Ansonsten scheint von Beginn an die Sonne. In Vorarlberg und im Südwesten setzt am Vormittag Regen ein, der aber kaum nach Osten vorankommt, obwohl der anfangs noch stürmische Südföhn im Tagesverlauf abflaut. Die Höchstwerte liegen entsprechend von West nach Ost zwischen 10 und 26 Grad.

Es wird wechselhaft

Am Dienstag stellt sich generell wechselhaftes Wetter ein, vor allem im Westen und Süden regnet es immer wieder schauerartig. Dazwischen scheint aber überall zumindest zeitweise die Sonne, vor allem im Osten und an der neuerlich föhnigen Alpennordseite.

Im Bergland frischt nochmals starker Südföhn, im östlichen Flachland kräftiger Südostwind auf. Entlang der östlichsten Nordalpen wird es noch einmal spätsommerlich warm. Die Temperaturen erreichen 12 bis 25 Grad, mit den höchsten Werten im Mostviertel und Tullnerfeld.

Regen im ganzen Land

Der Mittwoch gestaltet sich von Beginn trüb und verbreitet nass. Noch am Vormittag breitet sich der Regen nach Osten aus, südlich des Hauptkamms regnet es auch schauerartig verstärkt. Vom Lienzer bis ins Grazer Becken sind einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen.

Im Donauraum frischt mit dem Durchzug der Kaltfront lebhafter Westwind auf. Die Temperaturen kommen nicht mehr über 8 bis 19 Grad hinaus, am mildesten bleibt es dabei noch im Südosten.

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