Die Trockenheit der letzten Wochen boten die besten Voraussetzungen für den verheerenden Waldbrand im Rax-Gebiet. Mit einem Schlag ändert sich nun aber das Wetter: eine Kaltfront erfasst Österreich und bringt massive Niederschläge mit sich.
"Lokal sind sogar Mengen um 50 l/m² zu erwarten", so die Experten der Österreichischen Unwetterzentrale. Für die Bekämpfung des Waldbrandes in Niederösterreich sind diese Aussichten zwar vielversprechend, anderorts heißt es aber, Unwetter-Vorkehrungen zu treffen.
Die Regenmengen sind derart ergiebig, dass die UWZ-Meteorologen im Großteil des Landes Warnstufe Rot ausgerufen haben. Von der Osthälfte Tirols bis hinunter in das südliche Niederösterreich, besteht auf der Südseite des Alpenhauptkamms Unwettergefahr:
Am meisten Regen fällt im zentralen und südlichen Bergland, also grob vom Brenner bis zum Gesäuse und südlich davon. Um die 50 l/m² können es vor allem in Osttirol und Kärnten werden.
"Nass mit Mengen jenseits der 10 l/m² wird es aber im gesamten Land, Balsam für die oft trockenen Böden", prognostizieren die Meteorologen weiter.
Am Dienstag regnet es dann schließlich in der Osthälfte bis zum Mittag noch teils kräftig, oberhalb von 900 bis 1200 m schneit es dabei im Mostviertel anfangs noch etwas.
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Am Vormittag lässt die Niederschlagsintensität von den zentralen Landesteilen her nach und am späten Nachmittag trocknet es schließlich auch im äußersten Osten meist ab.