Wetter

Temperatursturz – Kaltfront verhagelt Turbo-Frühling

Für kurze Zeit erwachte der Frühling, doch jetzt erreicht eine markante Kaltfront die Alpen. Damit rasseln die Temperaturen wieder zurück nach unten.
11.02.2022, 06:33

Am Freitag überquert die Kaltfront des Randtiefs "Tanyalak" mit Kern über Polen das Land und unterbricht die äußerst ruhige Wetterphase nur vorübergehend. Denn bereits zum Samstag hin macht sich das nächste ausgeprägte Hoch "Ingo" von Westen her bemerkbar und bringt erneut äußerst ruhiges Wetter. Das Hoch zieht dann im Laufe des Wochenendes über den Alpenraum hinweg in Richtung Osteuropa.

Die Prognose im Detail

Am Freitag scheint im Süden und Südosten noch zeitweise die Sonne, meist dominieren aber bereits die Wolken und von Vorarlberg bis Oberösterreich fällt Regen. Dieser breitet sich tagsüber allmählich ostwärts aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von anfangs 900 auf 500 m ab. Am Nachmittag trocknet es aber oft schon wieder ab.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Mit der Kaltfront frischt mäßiger bis lebhafter, an der Alpennordseite auch kräftiger Westwind auf. Die Höchstwerte liegen von Nordwest nach Südost zwischen 2 und 12 Grad, am mildesten wird es in der Südsteiermark.

Sturmwarnungen für den Alpenostrand am Freitag.
UWZ

Am Samstag kälter aber sonnig

Der Samstag startet besonders vom Salzkammergut bis ins Mariazellerland mit dichten Restwolken, bis auf wenige Flocken in den Morgenstunden aber bereits meist trocken. In manchen Tälern kann sich zunächst Hochnebel halten, im Großteil des Landes geht es aber schon sonnig in den Tag und im Laufe des Vormittags setzt sich verbreitet die Sonne durch.

Der Wind dreht auf östliche bis südöstliche Richtungen und weht im Donauraum teils lebhaft. Dazu wird es wieder deutlich kälter, die Temperaturen kommen nicht über 0 bis +7 Grad hinaus.

Die detailgenaue Wetterprognose für über 50.000 Orte weltweit findest du auf wetter.heute.at

Sonntag kommt der Föhn

Am Sonntag sind im Klagenfurter Becken und manchen Alpentälern Nebel- und Hochnebelfelder anzutreffen. Sie lichten sich aber rasch, dann stellt sich im gesamten Land ein freundlicher Mix aus Sonnenschein und durchziehenden Wolken ein. Im östlichen Flachland weht lebhafter Südostwind, vom Rätikon bis zu den Hohen Tauern wird es zunehmend föhnig.