Wetter

Heute noch viel Sonne, dann kommt der Schnee

Das Wetter präsentiert sich in der neuen Woche von seiner abwechslungsreichen Seite. Der Montag startet mit viel Sonnenschein, dann wird es weiß.
14.02.2022, 06:32

Der Einfluss von Hoch "Ingo" mit Zentrum über dem Schwarzen Meer hält am Montag noch an. Nachfolgend gelangt der Alpenraum jedoch auf die Vorderseite des Tiefs "Vera", das zur Nordsee zieht. An dessen Kaltfront bildet sich am gleichen Tag noch ein Italientief, welches am Dienstag wetterbestimmend wird. Am Mittwoch erreicht dann die Warmfront eines kleinen Tiefs über Südschweden die Alpen, dicht gefolgt von der weitaus kräftigeren Warmfront eines sich bildenden Orkantiefs vor der Westküste Schottlands. In dessen Warmsektor gelangt ungewöhnlich milde Luft nach Österreich.

Auch der Montag hat vor allem an der Alpennordseite und im Osten viel Sonnenschein zu bieten, nur im Wald- und Weinviertel kann sich stellenweise zäher Nebel halten. Im Westen sowie in den südlichen Gebirgsgruppen in Kärnten zieht es zu, in Vorarlberg fällt ab dem späten Abend etwas Regen. Meist bleibt es aber noch trocken. Der Südföhn wird in prädestinierten Tälern wie dem Wipptal stellenweise kräftig, im Osten weht lebhafter Südostwind. Je nach Sonne und Föhn liegen die Höchstwerte zwischen 3 und 12 Grad.

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Am Dienstag breitet sich von Südwesten her Regen aus, oberhalb von 700 bis 1.000 Meter fällt Schnee. Speziell in Kärnten mischt sich sogar bis in die Niederungen Schnee dazu, in höheren Lagen ist mit einigem Neuschnee zu rechnen. Im östlichen Bergland und dem Steirischen Hügelland zeigt sich anfangs noch die Sonne, tagsüber bleiben sonnige Auflockerungen aber die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach bis mäßig aus West bis Südwest. Maximal erreichen die Temperaturen 1 bis 10 Grad, am mildesten bleibt es in der südlichen Steiermark.

Fast 20 Grad am Donnerstag

Der Mittwoch verläuft an der Alpennordseite meist trüb und von Westen her breitet sich im Laufe des Tages Regen aus, die Schneefallgrenze steigt gegen 1.500 Meter an. Trocken und zeitweise sonnig bleibt es am ehesten im Süden und am Vormittag auch noch im Osten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Süd bis Südwest. Mit 4 bis 12 Grad wird es noch etwas milder.

Am Donnerstag steht ein wechselhafter, aber vorfrühlingshafter Tag bevor. An der Alpennordseite und im Osten ziehen mit stürmisch auffrischendem Westwind Schauer durch, Schnee fällt nur im Hochgebirge. Ruhiger, meist trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden. Dazu klettern die Temperaturen verbreitet auf 8 bis 16 Grad, nur in den inneralpinen Tälern und Becken bleibt es örtlich kälter und im Osten bzw. Südosten sind regional sogar um 18 Grad möglich.