Wetter

Unwetter mit "Riesen-Hagel" richtet massive Schäden an

Heftige Unwetter mit bis zu 10 Zentimeter großen Hagel-Geschossen haben zu Pfingsten in Österreich Schäden in Millionenhöhe angerichtet. 
07.06.2022, 13:03

Das Tief "Maya" hat am Pfingstsonntag und in der Nacht auf Montag für die passenden Zutaten für Schwergewitter in ganz Österreich gesorgt. Das Land wurde mit Hagel, Starkregen und Sturmböen bis zu 140 km/h überzogen. Eine enorme Größe erreichten die Eis-Geschoße im Tiroler Grenzgebiet von Achenkirch über Kufstein und Scheffau am Wilden Kaiser bis nach Ellmau.

Anwohner berichten von "riesigem Hagel" von mehr als zehn Zentimeter. Bilder aus der Region in den Sozialen Netzwerken zeigen tennisball- und handtellergroße Klumpen. Verursacht wurden diese laut dem Stormchasing-Kollektiv "Unwetter-Freaks" von einer "inneralpinen Superzelle am Südende der Gewitterlinie".

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Erst als das Unwetter vorüber war, zeigte sich das Ausmaß der Verwüstungen. "Genaue Schadenszahlen liegen noch nicht vor, aber wir rechnen mit Schäden in der Höhe von rund vier Millionen Euro", analysiert Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Doris Wendler am Dienstag.

Sie weiß: "Gerade nach schweren Unwettern und Naturkatastrophen ist eine schnelle Schadensabwicklung notwendig. Wichtig ist, dass Betroffene nach den ersten Aufräumarbeiten die Schäden mit Fotos dokumentieren und wenn möglich sollten zerstörte oder beschädigte Sachen nicht gleich weggeworfen, sondern aufgehoben werden."

Am Südende der Gewitterlinie kam es zu Hagel mit enormen Korngrößen.
nowcast/UBIMET

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So geht es weiter

Am Dienstag macht sich bereits die nächste Störung im Alpenraum bemerkbar, dabei ist besonders mit ergiebigen Niederschlagsmengen zu rechnen. Auch im weiteren Verlauf hält der Tiefdruckeinfluss an, bereits am Mittwochabend erreicht den Westen der Ausläufer eines neuen Tiefs. Erst am Wochenende stellt sich hochdruckbedingt wieder ruhiges und sonniges Wetter mit sommerlichen Temperaturen ein.

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