Wetter

Erst Hagel-Unwetter, dann kommen bis zu 35 Grad

Österreich muss sich auf die erste Hitzewelle des Jahres einstellen! Die Temperaturen steigen jetzt immer weiter, besonders das Wochenende wird heiß.
13.06.2022, 22:35

Dank des Hochs "David" über Mitteleuropa gestaltet sich das Wetter in Österreich bis zur Wochenmitte noch ruhig und sommerlich warm. Zu Fronleichnam (16. Juni) zeichnen sich aber dann mit Durchzug einer Störung regional heftige Gewitter ab. Am Fenstertag beruhigt sich die Lage wieder und am Wochenende wird die nordafrikanische Hitze mit bis zu 35 Grad zumindest kurzzeitig zum Thema.

Bereits am Freitag zieht die Störung nach Südosten ab und aus Westen nimmt ein mächtiges Hoch allmählich an Einfluss auf das Wettergeschehen im Alpenraum. Der Fenstertag verläuft somit bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix im Großteil des Landes trocken. Lediglich im zentralen Bergland und im Süden ist die Schauerneigung noch leicht erhöht. Dazu bleibt es mit 23 bis 30 Grad österreichweit sommerlich warm.

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Hochsommerliches Wochenende mit bis zu 35 Grad

Der Samstag bringt dann verbreitet sonniges und stabiles Wetter. Verbreitet sind 25 bis 30 Grad in Reichweite, in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland sind aber schon Spitzenwerte von bis zu 33 Grad zu erwarten. Am Sonntag gewinnt dann die Hitze von Westen her die Oberhand und landesweit sind 26 bis 34 oder 35 Grad in Sicht. Die 35-Grad-Marke wird in tieferen Lagen in einer großen Region von Vorarlberg über Nordtirol und den Flachgau bis in die nördlichen Voralpen aller Voraussicht nach geknackt. Die Neigung zu Hitzegewittern nimmt aber im westlichen Bergland langsam schon wieder zu. Ob sich die Hitze auch in der neuen Woche fortsetzen wird, ist noch unsicher. Bereits am Montag könnte eine Kaltfront aus Westen die kurze Hitzewelle abrupt beenden.

Prognose der Höchstwerte (°C) für den Sonntag
UBIMET
Statistik der Jahre mit (rot) oder ohne (blau) 35 Grad oder mehr im Juni in den Landeshauptstädten
UBIMET, Datenquelle ZAMG

35 Grad im Juni kommen nicht oft vor

Solche Höchstwerte sind Mitte Juni sehr außergewöhnlich und nähern sich schon den Monatsrekorden an. In Bregenz und Salzburg zum Beispiel gab es 35 Grad so früh im Jahr – konkret vor dem 20. Juni – nur zweimal seit jeweiligem Messbeginn. An diesen beiden Stationen gab es mehr als 35 Grad im Juni überhaupt nur dreimal seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im Zuge des Klimawandels erreicht die nordafrikanische Hitze den Alpenraum jedoch immer häufiger und immer früher im Jahr.

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