Wetter

Neue Schnee-Walze vor Weihnachten im Anmarsch

Österreich muss sich in der Weihnachtswoche weiterhin auf winterliches und frisches Wetter einstellen. Zur Wochenmitte fällt dann erneut Schnee.
18.12.2022, 08:09
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Das Zwischenhoch "Kaspar" setzt sich am Sonntag durch und das Wetter beruhigt sich landesweit. Durch den frisch gefallenen Schnee und die kalte Luftmasse ist aber landesweit mäßiger bis strenger Frost in Sicht. Zu Wochenbeginn dreht die Strömung dann allmählich auf Südwest und mildere Luftmassen erreichen das Land. Vorerst sorgt hoher Luftdruck für ruhiges Winterwetter. Erst zur Wochenmitte machen sich die Frontensystem eines kräftigen Tiefdruckgebietes mit Zentrum bei den britischen Inseln mit Niederschlägen bemerkbar.

Der Sonntag hat anfangs in den südlichen Tälern und Becken, am Bodensee, im Waldviertel und im Donauraum Nebel und Hochnebel zu bieten. Die meisten Nebelfelder lichten sich tagsüber, meist trüb bleibt es im Waldviertel. Sonst scheint verbreitet die Sonne, erst am Nachmittag ziehen im Westen vermehrt hohe Wolken auf. Bei schwachem, im Donauraum auch mäßigem Ostwind werden meist nur -6 bis -1 Grad erreicht, milder mit um die +5 Grad wird es lediglich im westlichen Bergland.

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Der Montag verläuft im Norden bewölkt, aber meist trocken. Im Donauraum, im Waldviertel und in den südlichen Becken hält sich gebietsweise zäher Hochnebel, die Sonne kommt im Laufe des Tages besonders von Vorarlberg in die Tauernregion zum Vorschein. Im Osten weht lebhafter, eisiger Südostwind. Die Temperaturen steigen meist auf -4 bis +2 Grad, im westlichen Bergland mit aufkommendem Südföhn lokal bis auf +10 Grad.

Zäher Hochnebel

Am Dienstag scheint im Bergland bei ein paar Schleierwolken häufig die Sonne. Im Flachland, im Waldviertel sowie in den südlichen Becken muss man dagegen weiterhin mit zähem Hochnebel rechnen. Im Donauraum weht mäßiger Wind aus Ost bis Südost, in den Alpen ist es leicht föhnig. Meist liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +7 Grad, in den Nebelregionen wie etwa im Waldviertel bleibt es kälter. Dagegen sind in den Mittelgebirgslagen und Föhntälern der Alpennordseite sogar zweistellige Plusgrade zu erwarten.

Der Mittwoch beginnt meist noch trocken, aber nur im östlichen Bergland scheint am Vormittag noch zeitweise die Sonne. Von Vorarlberg her breitet sich im Laufe des Tages leichter Regen auf weite Landesteile aus. Die Schneefallgrenze sinkt von 2.000 gegen 1.000 Meter ab, nennenswerte Neuschneeemengen sind aber nirgends zu erwarten. Im Osten und Süden fallen nur ein paar Tropfen, hier besteht allerdings Glatteisgefahr. Bei mäßigem, vorübergehend auf West drehendem Wind liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +8 Grad.