Donauinselfest heuer mit Wetter-Security

Credit: wetter.tv
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Am kommenden Wochenende findet in Wien das Donauinselfest statt. Das Wetter gestaltet sich allerdings unbeständig mit teils kräftigen Gewittern. Ein Meteorologe soll helfen.
Die Meteorologen haben den Sommer bereits am 1. Juni eingeläutet, am 21. Juni um exakt 17:54 beginnt nun auch der astronomische Sommer.

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Die Sommersonnenwende markiert mit 16 Sonnenstunden auch den längsten Tag des Jahres, der früheste Sonnenaufgang und der späteste Sonnenuntergang fallen aber nicht auf den kalendarischen Start in den Sommer.

Nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale gestaltet sich das Wetter am Wochenende allerdings sehr unbeständig mit teils kräftigen Gewittern.

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16 Sonnenstunden: Die längsten Tage im Jahr

Obwohl die Tage ab dem 21. Juni langsam wieder kürzer werden, signalisiert die Sonnenwende in unseren Breiten erst den Sommerbeginn. Im Mittel setzt sich das wirklich heiße Wetter nämlich erst einige Wochen später ein.

CommentCreated with Sketch.14 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Ursache liegt in der thermischen Trägheit der Land- und vor allem Meeresoberflächen. Der längste Tag und der früheste Sonnenaufgang fallen wegen der Neigung der Erdachse und der elliptischen Bahn unseres Planeten um die Sonne aber nicht auf den selben Tag, so findet der späteste Sonnenuntergang am 26. Juni statt.

Kräftige Gewitter

An diesem Wochenende liegt Österreich am Rande einer schwachen Kaltfront über Deutschland. Unter dem Einfluss feuchter Luftmassen stellt sich dabei unbeständiges Wetter ein mit teils kräftigen Gewittern: "Am Freitag sind besonders im Berg- und Hügelland kräftige Gewitter zu erwarten", prognostiziert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.

"Da die sich die Gewitter nur sehr langsam verlagern, bringen sie örtlich sehr große Regenmengen mit der Gefahr von kleinräumigen Überflutungen und Vermurungen". Am Samstag sind im ganzen Land kräftige Gewitter zu erwarten, am Sonntag ist an der Alpennordseite und im Osten dann eine Beruhigung in Sicht. Kommende Woche stellt sich wieder Hochdruckeinfluss ein und es kündigt sich eine markante Hitzewelle an.

Donauinselfest

An diesem Wochenende findet in Wien das jährliche Donauinselfest statt. Neben unzähligen Künstlern und Bands stehen auch Schauer und Gewitter auf dem Programm: Am Freitag scheint zwar zeitweise die Sonne, in den Nachmittags- und Abendstunden ziehen aus Nordwesten aber teils gewittrige Schauer durch.

Wegen der Unwetterwarnung verstärkt ein Meteorologe das Security-Team. Er wird laut "orf.at" in der Sicherheitszentrale stationiert sein und das Wetter beobachten. Für eine allfällige Evakuierung der Insel ist man im Fall des Falles jedenfalls vorbereitet – dazu gibt es ein strenges Prozedere, so Sicherheitsbeauftragter Henk Wagner im "Wien heute"-Interview. Dieses Szenario würde nur im Fall von Hagel und Starkregen kommen.

Die Temperaturen am Freitag erreichen 27 Grad. Auch der Samstag verläuft unbeständig mit Schauern und Gewittern, dazu gehen die Temperaturen mit maximal 25 Grad etwas zurück. Am letzten Tag des Donauinselfests lässt die Gewitterneigung aber nach die Höchstwerte liegen bei rund 26 Grad. (red)

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