Nach dem Schnee-Chaos wird es eisigkalt

Der Schnee ist zurück in Österreich, zahlreiche Unfälle halten die Einsatzkräfte auf Trab. In der Steiermark kam eine Frau ums Leben. Alle Wetter-Infos hier im LIVE-TICKER >>

Am Dienstag überwiegen in weiten Teilen des Landes die Wolken und es können überall weiter Schneeflocken vom Himmel fallen. In der Osthälfte schneit es im Tagesverlauf verbreitet leicht bis mäßig, am meisten im Südosten und Osten. Die größten Neuschneemengen werden zwischen der Südoststeiermark und dem Mittelburgenland erreicht. Bei schwachem bis mäßigem Nordostwind bleibt es mit -3 bis +3 Grad winterlich kalt.

Besonders in Wien führt das zu Problemen. Der Schnee sorgte für Rutschpartien und Wartezeiten, etwa auf der A23 Südosttangente Wien. Hier standen Autofahrer von Gänserndorf Richtung Vösendorf zwischen Hirschstetten und Handelskai zehn Minuten lang still. Ebenso auf der Westeinfahrt zwischen Auhof und Stampfergasse. Und auch auf der A4 Ostautobahn Richtung Wien ging es teils nur im Schritttempo weiter.

Lage weiter angespannt

Der Schnee machte den Verkehrsteilnehmern aber auch landesweit zu schaffen. Chaos-Punkte waren die A2 zwischen Bad St. Leonhard und Modriach, die A5 zwischen Schrick und Gaweinstal-Nord, die A22 zwischen Strebersdorf und der Nordbrücke sowie auch generell die Nordbrücke bis zur Straßenkreuzung Handelskai.

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Auch am Mittwoch bleibt die Lage angespannt, der Tag bringt weiterhin kompakte Wolken und vor allem im Bereich der Nordalpen und im Südosten und Osten fällt zeitweise ein wenig Schnee. Vom Inn- bis zum Waldviertel sowie im äußersten Westen und Südwesten bleibt es dagegen trocken, die Sonne ist aber auch hier kaum zu sehen. Die Höchstwerte liegen von Nord nach Süd zwischen -3 und +4 Grad.

Wetterwarnung: Ergiebiger Neuschnee

Eine Wetterwarnung von Ubimet gilt bis Mittwoch um 12 Uhr für Eisenstadt. Bis Mittwochvormittag sind zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Auf teils erhebliche Verspätungen oder sogar Ausfälle von Bussen und Bahnen muss man sich einstellen. Durch die Neuschneeauflage kann es zum Teil starke Beeinträchtigungen des Straßen- und Schienenverkehrs geben.

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Auch die Asfinag macht das Mittelmeertief "Sabine" zu schaffen. In der Steiermark, und da insbesondere dem Bereich der Pack, sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Die Prognosen zeigen, dass der Schneefall bis Freitag andauern wird. "Wir sind bestens vorbereitet", sagt Geschäftsführer Josef Fiala, "bereits seit den Nachtstunden stehen wir im Volleinsatz."

Unterstützung kann sich die Asfinag zusätzlich von externen Frächtern holen und für den Ernstfall stehen Abschleppdienste bereit. Fiala appelliert: "Winterdienst ist Teamwork! Bitte bei diesen Bedingungen wirklich nur mit winterfitten Fahrzeugen fahren. Wenn Fahrzeuge mit Sommerreifen hängen bleiben und die Strecke blockieren, kommen wir mit unseren Räumfahrzeugen auch nicht mehr durch." (red)

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