Straßen gesperrt, Video zeigt Schneelandschaft

In höher gelegenen Gegenden in Österreich erwachten so Manche in einer weißen Pracht. Der ÖAMTC gab bekannt, dass Straßen gesperrt wurden.
Wie auch der Kult-Entertainer Rudi Carrell in seinem Lied "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" fragen sich auch viele Österreicher derzeit: Wann klettern die Temperaturen wieder? Wir müssen uns nicht mehr lange gedulden, bis es wärmer wird. Bis dahin kämpfen sich aber so manche Straßenarbeiter durch Schnee:

+++ In 3 Tagen von Hochsommer zu Winter +++

Die Schneefallgrenze liegt in der Früh zwischen 1.400 und 1.800 Meter, in den Salzburger Tauerntälern fällt vorübergehend bis 1000 Meter Schnee. Tagsüber lässt der Regen im Westen rasch nach und die Wolken lockern etwas auf. Im Laufe des Nachmittags stellt sich dann auch im Süden trockenes Wetter ein und von Vorarlberg bis zum Innviertel kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Am Alpenostrand weht lebhafter bis kräftiger Nordwind, maximal 12 bis 20 Grad.

Video eines Lesers zeigt Schnee-Straße in Salzburg (Dienten a. Hochkönig)

Wetter-Übersicht
Österreich-, Europa- und Welt-Prognose, Berg- und Skiwetter sowie Wetter-Webcams im Blick: Alle Infos gibt es hier!
heute 26. August in dienten/hochkönig in Tirol. Schneefall bei +,2 grad...auf 1300 m seehöhe
heute 26. August in dienten/hochkönig in Tirol. Schneefall bei +,2 grad...auf 1300 m seehöhe


CommentCreated with Sketch.4 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Erste Straßensperren nach Kälteeinbruch

Der Wettersturz sorgte Sonntagfrüh für Verkehrsbehinderungen in alpinen Lagen. Sölkpass und Nockalm Straße blieben nach Informationen des ÖAMTC vorerst gesperrt.

Einige höhergelegene Bergstraßen von Tirol bis in die Steiermark waren Sonntagfrüh nach Schneefällen – zumindest vorübergehend – nicht passierbar. Relativ rasch konnte der Schnee auf der Turracher Straße (B 95) im Bereich der Turracher Höhe geräumt werden. Auch das Hahntennjoch in Tirol war am Vormittag wieder befahrbar.

Weiterhin gesperrt blieben laut ÖAMTC die Sölkpass Straße (L704) zwischen Stein an der Enns (Bezirk Liezen) und Baierdorf im Bezirk Murau, sowie die Nockalm Straße in Kärnten.



Doch kommende Woche steigen die Temperaturen wieder rasch an, so gibt es bereits am Montag bei viel Sonnenschein Höchstwerte zwischen 19 und 26 Grad. Am Dienstag setzt sich das freundliche Spätsommerwetter bei nur harmlosen Wolken fort, im Walgau und im Inntal erwärmt sich die Luft auf bis zu 29 Grad. Am Mittwoch wird es von Vorarlberg bis Salzburg sogar sommerlich heiß mit Spitzenwerten von rund 31 Grad. Ab Donnerstag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung wieder zu, die Temperaturen bleiben aber auf einem spätsommerlichen Niveau.

Der detaillierte Ausblick:

Der Montag beginnt in manchen Alpentälern mit ein paar Frühnebelfeldern, sonst scheint bereits verbreitet die Sonne. Tagsüber stellt sich verbreitet sonniges Spätsommerwetter ein, nur im Westen ziehen ein paar Wolkenfelder durch. Der Wind weht teils mäßig aus Nordwest, die Temperaturen steigen im Vergleich zu den Vortagen wieder etwas an und erreichen 19 bis 26 Grad mit den höchsten Werten im Walgau.

Am Dienstag kommt der Sommer zurück. Von der Früh weg scheint vielerorts die Sonne. Nördlich der Alpen und im Osten ziehen zwar harmlose Wolkenfelder durch, diese trüben den freundlichen Eindruck aber kaum. Im Süden und Westen ist der Himmel teils sogar wolkenlos. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus nordwestlicher Richtung steigen die Temperaturen weiter an und erreichen sommerliche 22 bis 29 Grad. Am wärmsten wird es im Oberinntal.

Am Mittwoch halten sich in manchen Alpentälern anfangs Nebelfelder, ansonsten scheint von Beginn an verbreitet die Sonne. Im Laufe des Nachmittags entwickeln sich im Westen ein paar Quellwolken und die Schauer- und Gewitterneigung steigt gegen Abend etwas an. Im Osten weht teils lebhafter Südostwind. Die Temperaturen steigen auf 24 bis 31 Grad mit den höchsten Werten von Vorarlberg bis Salzburg. (red)

TimeCreated with Sketch.; Akt:
ÖsterreichNewsWetterWetterHitzewelle

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema