Notstand! Tödlicher Eisregen legt Osten Russlands lahm

Wladiwostok im fernsten Osten Russlands wird von extremstem Wetter gebeutelt. Strom, Warmwasser und andere Schlüsselsysteme sind zusammengebrochen.

Die jüngsten Wetterextreme haben in der Region Wladiwostok bereits Todesopfer gefordert. Wie die "Siberian Times" meldet, gibt es nach einem Zusammenbruch der Versorgung in der Metropole kein Warmwasser, keinen Strom – und somit oft keine Heizung mehr. Mehrere Menschen sollen bereits erfroren sein, 150.000 Haushalte sind demnach ohne Strom.

Die Regionalregierung hat den Notstand ausgerufen, örtliche Medien sprechen von einer "Wetter-Apokalypse". Lokale Geschäftsleute haben ihre Restaurants für alle Schutzsuchenden geöffnet und bieten Essensrationen auf der Straße an.

Videoaufnahmen vor Ort zeigen umgestürzte Strommasten und Bäume sowie zahlreiche auf den eisigen Straßen verunfallte Autos. Besonders erschütternd ist die Aufnahme einer Überwachungskamera aus der Neibuta-Straße in Wladiwostok (siehe unten).

Ein Mann ist vor einem Wohnbau gerade dabei, seinen Nissan X-Trail vom Schnee zu befreien, als er plötzlich – offenbar durch ein lautes Geräusch aufmerksam geworden – nach oben sieht. Keine Sekunde später knallen erste Trümmer neben ihm zu Boden. Der Mann kann gerade noch flüchten, ehe eine riesige Betonplatte sein Auto wie eine Guillotine trifft.

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