Rote Unwetterwarnung wegen starker Schneefälle

Viele Rettungseinsätze wegen Neuschnee (Archivfoto)
Viele Rettungseinsätze wegen Neuschnee (Archivfoto)EINSATZDOKU – LECHNER
Im Westen werden erneut starke Schneefälle erwartet, im Flachland pfeift uns stürmischer Wind um die Ohren. Doch es gibt auch eine freudige Prognose.

Zu Beginn der neuen Woche bleibt Österreich das wechselhafte Winterwetter erhalten, ein kleinräumiges Tief namens "Kasper" mit Kern über Deutschland sorgt im Westen der Republik für Neuschnee. Auch nach Abzug des Tiefs stauen sich feucht-kalte Luftmassen an der Alpennordseite, Neuschnee ist am Dienstag und Mittwoch vor allem von Kufstein, Tirol, ostwärts in Sicht. 

Der Montag startet in Vorarlberg, im Tiroler Oberland und im Außerfern mit Schneefall, der sich im Laufe des Tages unter Abschwächung ostwärts bis nach Salzburg ausbreitet. Etwas kräftiger schneit es dabei im Bregenzerwald, in den Staulagen des Arlbergs sowie in Tirol nördlich des Inns.

Sonst herrscht ruhiges Winterwetter. Der Wind weht am Bodensee und im Osten teils lebhaft aus westlichen Richtungen. Bei mäßigem Westwind kommen die Temperaturen nicht über -3 bis +5 Grad hinaus.

Aktuelle Unwetterwarnungen am 25. Jänner 2021: Im Westen wird starker Schneefall erwartet
Aktuelle Unwetterwarnungen am 25. Jänner 2021: Im Westen wird starker Schneefall erwartetUWZ

Windchill-Effekt

Am Dienstag schneit es an der Alpennordseite zeitweise, auch im angrenzenden nördlichen und östlichen Flachland ziehen nach einem teils freundlichen Vormittag dichte Wolken mit Schneeschauern durch. Trocken und häufig sonnig bleibt es dagegen im Süden.

Der West- bis Nordwestwind frischt vom Innviertel bis zum Neusiedler See sowie auch von Osttirol bis zu den Fischbacher Alpen kräftig auf, lokal gibt es stürmische Böen. Mit -3 bis +5 Grad entsprechen die Temperaturen der Jahreszeit, fühlen sich mit dem Wind aber kälter an.

Alpen spalten Wetter

Der Mittwoch beginnt von Vorarlberg bis ins Mostviertel und Waldviertel mit dichten Wolken, vor allem in den Nordalpen fällt auch noch etwas Schnee. Auch im östlichen Flachland ziehen mit dem lebhaften bis kräftigem Westwind ein paar Schneeschauer durch.

Südlich des Hauptkamms scheint hingegen in der Früh noch die Sonne, hier werden die Wolken im Tagesverlauf dichter, dabei bleibt es größtenteils trocken. Bei langsam nachlassendem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +5 Grad.

Frühlingshaft

In der zweiten Wochenhälfte erfasst dann eine kräftige Warmfront von Westen her den Alpenraum und sorgt für eine deutliche Milderung. Das Thermometer könnte bis auf frühlingshafte 10 Grad klettern. Die Meteorologen der UBIMET müssen aber die Erwartungen dämpfen: "Inwieweit die milde Luft auch Ostösterreich erfasst, ist aber noch unsicher!" 

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