Temperatursturz um 20 Grad! So kam der Winter zurück

Quasi über Nacht wurde der Frühling aus Österreich vertrieben. Um bis zu 20 Grad sind die Temperaturen im Vergleich zum Montag abgestürzt.

Besonders massiv ist der Rückgang der Temperaturen vom Weinviertel bis ins Südburgenland und die Südsteiermark ausgefallen, wo ja zu Wochenbeginn noch der Frühling mit bis zu 20 Grad herrschte, berichtet Meteorologe Konstantin Brandes von der Unwetterzentrale UWZ in einem Blogeintrag.

Den größten Absturz gab es auf der Hohen Wand am Alpenostrand. Am Montag wurden hier 16,8 Grad gemessen, am Dienstagmorgen Schneefall und nur noch -2,5 Grad. Ein Unterschied von gut 20 Grad.

Die Temperaturunterschiede zwischen Montag und Dienstag.
Die Temperaturunterschiede zwischen Montag und Dienstag.UWZ

Seit Mitternacht gab es in Tirol, Salzburg und Kärnten besonders viel Neuschnee. "Auf den Bergen sind hier 20-40 cm Neuschnee dazugekommen, in den Tälern stechen Langen am Arlberg mit 20 cm und Ramsau mit 15 cm hervor", schreibt Brandes.

Der Neuschnee am 13. April 2021.
Der Neuschnee am 13. April 2021.UWZ

Und hier die Gesamtschneehöhe:

Die Gesamtschneehöhe am 13. April.
Die Gesamtschneehöhe am 13. April.UWZ

Die weitere Prognose

Der Dienstagverläuft in den Alpen tief winterlich. Vor allem entlang der östlichen Nordalpen kommen einige Zentimeter Neuschnee dazu. Anfangs fällt auch im Süden und im Westen Schnee bis in tiefe Lagen. Ab etwa Mittag klingt hier der Niederschlag aber ab und zeitweise kommt die Sonne vor. Im Norden und Osten bleibt es dagegen trüb und es regnet häufig, Schnee fällt nur oberhalb von 400 bis 600 m. Dazu frischt lebhafter bis kräftiger Nordwestwind auf, die Temperaturen kommen nicht mehr über 0 bis +7 Grad hinaus.

Am Mittwochbleibt es von Salzburg ostwärts häufig trüb und unbeständig. Bei weiterhin lebhaftem bis kräftigem Nordwestwind ziehen entlang der Nordalpen sowie im nördlichen und östlichen Flachland häufig Regen- und Schneeschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 m. Ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix stellt sich im Süden und Westen ein, erst am Nachmittag ziehen auch hier entlang der Alpennordseite einzelne Schauer durch. Die Temperaturen erreichen von Nord nach Süd 3 bis 11 Grad.

Der Donnerstagverläuft im Osten und Norden sowie entlang der Nordalpen weiterhin dicht bewölkt und zeitweise fällt Regen bzw. oberhalb von etwa 600 m auch Schnee. Überwiegend trocken bleibt es im Westen sowie von Osttirol bis in die Südsteiermark, hier sind auch ein paar sonnige Phasen möglich. Im östlichen Flachland frischt neuerlich lebhafter bis kräftiger Nordwestwind auf und die Temperaturen liegen zwischen 2 und 11 Grad.

Der Freitaghat in der Osthälfte neuerlich meist dicht bewölktes und insbesondere im Norden auch zeitweise nasses Wetter zu bieten. Im Süden und Westen ist es dagegen anfangs bis auf ein paar Hochnebelfelder in den Tälern noch häufig sonnig, am Nachmittag zieht es aber auch hier allmählich zu. Am Alpenostrand bleibt es windig und tagsüber weht wieder lebhafter bis kräftiger Nordwestwind. Die Höchstwerte liegen von noch Nord nach Süd zwischen 3 und 13 Grad.

Am Samstagstarten wir verbreitet trüb und im Norden teils nass in den Tag, nur in Vorarlberg kann sich in der Früh noch kurz die Sonne zeigen. Im Laufe des Tages breiten sich von Nordosten her immer mehr Wolken aus und entlang der Alpennordseite ziehen ein paar Regenschauer durch, die Schneefallgrenze liegt oberhalb von etwa 1000 m. Am Bodensee weht lebhafter Nordostwind. Im Osten schwächt sich der Wind etwas ab, weht aber weiterhin lebhaft aus Nord bis Nordost. Die Temperaturen liegen zwischen 4 und 12 Grad.

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