Sturm "Burglind" wütet jetzt in Österreich

Schnee, gefrierender Regen und Orkanböen – Wintersturm "Burglind" lässt in Österreich die Alarmglocken schrillen. In zahlreichen Bundesländern gilt höchste Warnstufe.
Unsere Nachbarn in Deutschland und der Schweiz erwarten mit "Burglind" den ersten schweren Wintersturm des neuen Jahres 2018. Auch in Österreich wurden in mehreren Bundesländern höchste Unwetterwarnstufen ausgerufen (siehe Karten oben).

Man sollte sich von dem eigentlich harmlos klingenden Namen des Sturmtiefs nicht täuschen lassen. Schon am Vormittag bricht die kräftige Kaltfront über den Westen herein und schiebt sich an der Alpennordseite unaufhaltsam in Richtung Osten. Im Norden Tirols, Salzburgs und in Ober- und Niederösterreich sind zudem Gewitter mit starkem Regen und Graupel möglich. Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend wieder bis in einige Täler.

Schwere Sturmböen und Gewitter bis nach Wien

Dazu frischt der Westwind vielorts kräftig bis stürmisch auf: Schon gegen Mittag wird sie Niederösterreich erreichen und auch Wien wird die Ausläufer von "Burglind"zu spüren bekommen.

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"Im Zuge dieser Front muss man von Vorarlberg bis ins Burgenland verbreitet mit Windspitzen von 90 bis 110 km/h rechnen", sagt Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Vereinzelt sind am Bodensee, im Außerfern sowie vom Flachgau bis ins westliche Niederösterreich sogar Orkanböen bis 130 km/h möglich." Außerdem gehen kräftige Regen- und Graupelschauer nieder, vom Norden Vorarlbergs bis ins Weinviertel können sogar Blitz und Donner dabei sein.

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Besondere Vorsicht ist heute bei Aufenthalten im Freien geboten, unter Bäumen besteht die Gefahr auf herabstürzende Äste. Auch auf den Straßen gilt es heute umsichtig und vorsichtig unterwegs zu sein, denn eisige Windböen gepaart mit Niederschlägen sind eine gefährliche Kombination.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Aufgrund der gefährlichen Wettersituation ist auch hochauflösendes Prognosemodell "INCA" der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) derzeit kostenfrei abrufbar. (red)

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