Alarmstufe Rot – Sturm "Dennis" trifft Europa hart

In Großbritannien richtete der Sturm erhebliche Schäden an, mehrere Menschen kamen möglicherweise ums Leben. Jetzt erreicht Sturm "Dennis" europäisches Festland.
Noch nie wurden in Großbritannien gleichzeitig mehr Hochwasser-Warnungen ausgegeben als jetzt. Sturm "Dennis" sorgt in dem Nicht-mehr-EU-Land für Chaos. Experten befürchteten bereits im Vorfeld massive Schäden, weil die Böden bereits durch das vorherige Sturmtief "Sabine" (Ciara) kaum noch Wasser aufnehmen können.

Und wirklich: Nach extremen Regenfällen hieß es in mehreren Gemeinden am Sonntag Land unter! In Teilen von Wales wird die Lage sogar als lebensbedrohlich eingestuft.

Walisische Städte überschwemmt

In der Kleinstadt Pontypridd trat der Fluss Taff über die Ufer. Bewohner versuchten ihre versinkenden Fahrzeuge von den Straßen zu bringen. Auch der Ort Nantgarw wurde von Überschwemmungen heimgesucht.



Es gab sogar Todesopfer. In der Stadt Ystradgynlais stürzte ein Mann in den Fluss Tawe. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Bereits am Samstag waren im Süden Englands zwei Leichen aus der stürmischen See gezogen worden. Einer der Toten könnte ein Matrose eines Gastankers sein, der Stunden zuvor von seiner Crew als vermisst gemeldet worden war.

Auch der Flugverkehr wurde durch den neuerlichen Sturm stark beeinträchtigt, es gab hunderte Ausfälle. Zehntausende Passagiere auf mehreren Airports waren davon betroffen. Auch am Flughafen Wien-Schwechat wurde der Samstagabend-Flug BA 695 nach London-Heathrow gecancelt.



Mittlerweile hat der Sturm auch die Westküste Frankreichs erreicht, besonders in der Bretagne wurden Unwetterwarnungen wegen Stürmböen und Sturzfluten ausgegeben. Rund 14.000 Haushalte waren laut Nachrichtenagentur AFP am Sonntag ohne Strom.

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