Föhn, Saharastaub, 28 Grad und kräftige Gewitter

Nach dem überaus sonnigen Osterwochenende spielt das Wetter verrückt. Erst wird es nass, dann heiß und dann so richtig ungemütlich.
Nach dem überaus sonnigen Osterwochenende kommt nun wieder Bewegung ins Wettergeschehen. Tiefer Luftdruck etabliert sich über Westeuropa, das zuletzt dominierende Skandinavienhoch verlagert sich dagegen in Richtung Ukraine. Über dem Alpenraum baut sich damit eine kräftige, föhnige Südströmung auf.

Nach etwas Regen und kühleren Temperaturen am Dienstag deutet sich laut den Wetterexperten von Ubimet eine ausgesprochen warme zweite Wochenhälfte mit bis zu 28 Grad an. Mit einer markanten Kaltfront am Freitag sind jedoch auch die ersten kräftigen Gewitter des Jahres möglich, sie läuten ein unbeständiges und kühles Wochenende ein.

Dienstag kühler mit etwas Regen

Die ersten so genannten Sommertage liegen hinter uns – mit jeweils 25,5 Grad wurden am Ostersonntag die bis dato höchsten Temperaturen des Jahres in Bludenz, Vorarlberg und an der Uni in Innsbruck gemessen. Am ersten Arbeitstag nach Ostern ist davon vorübergehend nichts mehr zu spüren.

"Besonders im Süden wird es mit gerade mal 9 bis 14 Grad rund 10 Grad kühler als zuletzt, dazu fällt aus dichten Wolken immer wieder schauerartiger Regen", sagt Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Auch im Osten kommen im Tagesverlauf mit kräftigem Südostwind Schauer auf, von Vorarlberg bis Oberösterreich sorgt Südföhn hingegen für trockene Bedingungen.

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Der Saharastaub kommt

Strahlend blau ist der Himmel aber auch hier, wo es trocken bleibt, nicht mehr, denn neben kompakten Wolkenfeldern sorgt Saharastaub für einen milchigen Eindruck. Immerhin werden hier noch bis zu 22 Grad erreicht.

CommentCreated with Sketch.6 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Am Mittwoch und Donnerstag sind Schauer nur noch in Osttirol und Kärnten ein Thema, sonst überwiegt wieder der Sonnenschein, wenngleich etwas getrübt durch den angesprochenen Saharastaub in höheren Luftschichten. Dazu bleibt es windig aus Südost.

In den Alpen weht weiterhin Südföhn, welcher mit stürmischen Böen in prädestinierte Täler durchgreift. Die Temperaturen steigen wieder deutlich an und erreichen bis zu 26 bzw. 27 Grad, mit den höchsten Werten an der Alpennordseite und im Osten.

Kaltfront am Freitag

Der Freitag hat viel Abwechslung zu bieten. Vor allem im Norden und Osten verläuft der Tag noch lange Zeit freundlich und warm. In Vorarlberg kommt hingegen bereits in der Früh eine markante Kaltfront mit teils kräftigem Regen auf. Sie verlagert sich tagsüber nach Osten, mit ihr bricht der Föhn zusammen.

"Zum Abend hin erreichen nach aktuellem Stand Schauer und teils kräftige Gewitter mit stürmisch auffrischendem Westwind den Südosten und Osten", so Spatzierer. Der Temperaturunterschied wird beachtlich: In Vorarlberg werden teils nur noch 7 Grad erreicht, an der March sind hingegen noch einmal bis zu 28 Grad möglich. (rfi)

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