Österreich steht vor den bislang heißesten Tagen des Sommers! Nach aktuellen Modellberechnungen dürfte die Hitzewelle ihren Höhepunkt erst in der Wochenmitte erreichen. Meteorologen schließen inzwischen sogar einen neuen österreichischen Temperaturrekord nicht mehr aus.
"Wir gehen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent davon aus, dass der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad (gemessen am 8. August 2013) in den kommenden Tagen fällt", erklärt Wetter-Experte David Kaufmann von "tauernwetter.at".
Gegenüber den Prognosen vom Wochenende hat sich die Wetterentwicklung leicht verschoben. "Der heißeste Tag der Woche dürfte nicht mehr der Dienstag, sondern der Mittwoch sein. Zudem könnte die ersehnte Abkühlung am Ende der Woche weniger nachhaltig ausfallen als zunächst angenommen", so Kaufmann.
Bereits am Dienstag steigen die Temperaturen weiter an. Besonders heiß wird es östlich von St. Pölten und Krems sowie im Nord- und Mittelburgenland. Dort könnten laut Prognose bereits mehrere Messstationen die 40-Grad-Marke überschreiten.
Noch extremer soll die Hitze am Mittwoch ausfallen. Während es im Westen etwas kühler wird, steigen die Temperaturen im Osten und Südosten weiter an. Im östlichen Niederösterreich, in Wien, im Burgenland sowie in der südlichen und östlichen Steiermark sind laut den Berechnungen bis zu 41 Grad oder sogar etwas mehr möglich.
Neben dem österreichischen Allzeitrekord könnten an diesem Tag auch mehrere Landesrekorde fallen. Im Lavanttal und im Rosental in Kärnten gilt die 40-Grad-Marke ebenfalls als möglich, wenn auch eher unwahrscheinlich. In den übrigen Bundesländern bleiben die Höchstwerte nach aktuellem Stand unter 40 Grad.
Am Donnerstag dürfte die große Hitze in weiten Teilen Österreichs etwas nachlassen. Im äußersten Osten und Südosten sind aber weiterhin bis zu 38 oder 39 Grad möglich.
Für Freitag zeichnet sich derzeit eine deutlichere Abkühlung ab. Nach heutigem Stand könnten die Temperaturen dann fast überall wieder unter die 30-Grad-Marke sinken. Eine Ausnahme wäre die Südsteiermark. Laut den Meteorologen ist diese Prognose allerdings noch mit großer Unsicherheit behaftet.