Schnee- und Regenalarm zum Start in die neue Woche

Bis nach Wien kommt viel Niederschlag.
Bis nach Wien kommt viel Niederschlag.ALEX HALADA / picturedesk.com
Das Wetter wird ungemütlich in Österreich: Ab Montag kommt jede Menge Niederschlag - die Temperaturen sinken, auch Schnee ist wieder ein Thema.

Ein Tief über Ungarn steuert ab Sonntagnacht feuchte und etwas mildere Luft nach Ostösterreich. Somit verläuft der Wochenbeginn verbreitet regnerisch, im Stau der Nordalpen kommen größere Regen- und Schneemengen zusammen.

Derzeit liegt Österreich in einer Tiefdruckrinne, die sich von Sardinien über die Alpen bis nach Russland erstreckt. In dieser Rinne sind mehrere Tiefs eingelagert, eines davon liegt am Montag über Ungarn und steuert aus Osten feuchte Luft nach Österreich.

24-h Regenmengen bis Dienstagfrüh (Modell ICON)
24-h Regenmengen bis Dienstagfrüh (Modell ICON)zvg

Im Nordstau ergiebiger Regen

In der Nacht zum Montag kommt allmählich von Ungarn her Regen auf und Montagfrüh regnet es östlich der Linie Linz-Graz bereits verbreitet. Während der Regen im Flachland immer wieder Pause einlegt und tagsüber mehr Schauercharakter annimmt, regnet es im Stau der Alpen durchgehend und somit auch ergiebig.

Die historische Regenkarte
Die historische RegenkarteUBIMET

Dringend notwendiger Regen

Der Regen ist aber auch dringend notwendig, da das Frühjahr bisher vor allem im Osten und Süden viel zu trocken ausgefallen ist.

Aktuelle Situation in Europa per Satellitenbild
Aktuelle Situation in Europa per SatellitenbildUBIMET

Während das Tief im Osten etwas Linderung schafft, bleibt es im Süden viel zu trocken. Zwar sind in den kommenden Tagen auch im Süden ein paar gewittrige Regenschauer zu erwarten, flächendeckender Regen ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Neue Kaltfront

Die nächste Kaltfront zieht von Nordwesten her am Donnerstag durch und bringt schon in der Früh und am Vormittag dichte Wolken und Regen. Zunächst noch länger sonnig ist es im Süden, hier sind dann aber am Nachmittag Regenschauer und sogar Gewitter zu erwarten. Im Norden bessert sich das Wetter dann schon wieder. Die Schneefallgrenze sinkt gegen 1.200 Meter. Der Wind weht mäßig aus Südwest bis West. Frühtemperaturen von zwei bis sechs Grad werden erwartet, dann Werte zwischen elf und 18 Grad.

Der Luftdruck steigt am Freitag zwar langsam, mit der nordwestlichen Höhenströmung ziehen aber besonders im Norden und Osten noch einige dichte Wolkenfelder über den Himmel. Zeitweise scheint aber auch hier die Sonne. Generell sonniger ist es im Westen und Süden. Der Wind weht im Norden und Osten lebhaft aus West bis Nordwest, sonst ist es eher windschwach. Den Frühtemperaturen von null bis fünf Grad sollen dann im Laufe des Tages noch Höchstwerte von elf bis 17 Grad folgen.

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