So wird das Wetter zur Mondfinsternis

Das Maximum der partiellen Mondfinsternis wird am Dienstag um 23.31 Uhr erwartet. Astro-Begeisterte haben Glück, das Wetter dürfte in ganz Österreich mitspielen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in Österreich eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Obwohl der Mond nicht komplett in den Erdschatten eintritt, erwartet Beobachter ein spektakulärer Anblick.

"Diese partielle Mondfinsternis hat einen hohen Finsternisgrad, sie erfasst rund zwei Drittel des Mondes", sagt Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). "Der verdunkelte Teil des Mondes wird leicht rötlich-braun leuchten, ähnlich wie bei einer totalen Finsternis, denn es erreicht ihn noch Streulicht über unsere Erdatmosphäre."

Gutes Wetter zu erwarten

"Das Wetter dürfte bei der partiellen Mondfinsternis in ganz Österreich mitspielen", sagt ZAMG-Experte Sudy, "es sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nur wenige Wolken zu erwarten. Zumindest zeitweise ist somit überall der Blick auf den Mond frei."

Jupiter, Saturn und ISS ebenfalls zu sehen

Auch ein Blick in den umliegenden Sternenhimmel lohnt sich während der Finsternis. In Nähe zur Mondfinsternis sind die hellen Planeten Jupiter und Saturn zu sehen. Als Draufgabe fliegt wenige Minuten nach 23.00 Uhr auch die ISS, die internationale Raumstation, von West nach Ost durch die Szenerie. Sie ist mit freiem Auge als auffällig leuchtender Punkt zu sehen.

Zeitplan zur Mondfinsternis
Der Mond geht am Dienstag (16. Juli) in der Abenddämmerung im Südosten auf. Der partielle Eintritt beginnt um 22:01 Uhr. Das Maximum wird um 23:31 Uhr erreicht und das Ende ist um 1:00 Uhr am Mittwoch (17. Juli).
Die nächste Mondfinsternis, die von Österreich aus zu sehen sein wird, ist eine wenig spektakuläre Halbschattenfinsternis. Sie findet am 10. Jänner 2020 statt.

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Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie stehen. Die Erde verhindert dann, dass Lichtstrahlen direkt von der Sonne den Mond erreichen. Je nach der genauen Position der einzelnen Himmelskörper zueinander, trifft der Schatten der Erde den Mond nicht voll, sondern nur teilweise, entsteht, wie auch dieses Mal, eine partielle Mondfinsternis.

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(red)

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